Der Medienmogul Elliot Carver (genial gespielt von Jonathan Pryce, siehe Foto rechts) hält ein weltweites Monopol für Fernsehsender, Computersoftware und Tageszeitungen. Lediglich China stellt ein Loch in seinem weltumspannenden Nachrichtennetzwerk dar. So stellt Carver sich nun die Frage, wie er dieses Loch stopfen und gleichzeitig weltweit seine Einschaltquoten verbessern kann. Ein Krieg zwischen China und England käme da gerade recht... James Bond (Pierce Brosnan) hat fortan den Auftrag, Carver zu stoppen.
Kritik:
Pierce Brosnan verkörpert den bekanntesten Geheimagenten der Welt nun schon zum zweiten Mal. Gegenüber "Goldeneye" ist eine deutliche Steigerung festzustellen. Teilweise kommt er an die Coolness des Roger Moore heran...
Fast noch auffallender als die Bond-Girls Cicilia Thomson, Teri Hatcher und Michelle Yeoh sind der von "Q" mit allen Überraschungen ausgestattete BMW, der z.B. per Fernsteuerung bedienbar ist, und die Motorradfahrt, bei der Bond und Wai Lin mit Handschellen aneinander gekettet zusammen fahren, steuern und kuppeln (diese Fahrtechnik wurde vorher ausprobiert, es ist wirklich möglich).
Der ganze Film ist gespickt von Actionszenen und Situationskomik.
Regisseur Roger Spottiswoode ist mit "Tomorrow Never Dies" (so der Originaltitel dieses 18. Bonds) einer der besten 007-Filme überhaupt gelungen. Ein Kinobesuch ist fast schon ein Muß!
Nachtrag vom 19.12.1999: An diesem Sonntag ist Desmond Llewelyn, der in 18 James Bond Filmen "Q" gespielt hat, bei einem Autounfall verstorben!