Police Sergeant Joe Bornowski (Sylvester Stallone) ist ein einfacher Mann. Er tut seinen Job und hält sich privat eher zurück – sehr zum Leidwesen seiner jeweiligen Partnerin. Als jedoch seine Mutter Tutti (Estelle Getty) ihn mal wieder mit einem Besuch beehrt, ahnt Joe nicht, was da noch alles auf ihn zukommt. Denn nicht nur, dass ’Mami’ sein Privatleben gehörig auf den Kopf stellt. Die gute Frau beobachtet auch noch einen Mord und will die nötigen Informationen mit ihrem Sohn nicht teilen, sondern direkt an seiner Seite die Ganoven zur Strecke bringen. Da Joes Mama sich ohnehin nichts vorschreiben lässt, muss der sonst so besonnene Cop all seine Prinzipien über Bord werfen, um den Fall doch noch abzuschließen.
Kritik:
Sylvester Stallone mal ganz soft - und sogar witzig! Mit Hilfe seiner Mami (Estelle Getty) legt er als Cop den Ganoven das Handwerk. Somit kann man das bekannte Zitat „Wie der Vater so der Sohn“ getrost vergessen. Hier gilt „Wie die Mutter so der Sohn“, wobei in dem Fall der Sprößling gar nicht mal so schießwütig ist, wie seine agile Mama. Aber das ist auch das Witzige an diesem Streifen: Diesmal versucht die vermeintliche Jugend, die reifere Generation zur Vernunft zu bewegen. Dass diese aber genau weiß, was sie tut, wird auch hier wieder einmal deutlich. Gelungene Actionkomödie mit einem echt coolen ’Golden Girl’.
Mama Tutti sorgt vor...
Sly Stallone mit ungewohntem Beiwerk.
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Hintergrund:
Der Film floppte und Stallone selbst sagte im Jahr 2006 in einem Interview (bei dem es eigentlich um seinen 4. Rambofilm ging) über diesen Streifen: "Der bei weitem schlechteste Film, den ich je gemacht habe, vielleicht einer der schlechtesten im ganzen Sonnensystem - sogar ein Plattwurm hätte ein besseres Drehbuch schreiben können." ...Sooo schlecht ist er nun auch nicht...
Regisseur Roger Spottiswoode wurde ein paar Jahre später die Ehre zuteil, den 007-Streifen Tomorrow Never Dies zu verfilmen.