Eric Stoltz und Jeff Daniels - 2 illustre Cops von der Sitte.
Inhalt:
Am Anfang besteht der Film scheinbar aus mehreren Episoden, die dann aber langsam zu einer gesamten Story verschmelzen, daher ist es schwer, eine Haupthandlung zu bestimmen.
Der Film beschreibt, keiner hätte es vermutet, 2 Tage in der Stadt Los Angeles, wie sie der Otto-Normal-Tourist nicht erleben möchte. Alles beginnt damit, dass der Ex-Ehemann der berühmten Sportlerin Becky (Teri Hatcher) in ihrem Bett neben ihr ermordet wird. Dann tauchen die beiden Polizisten von der Sitte auf, von denen der eine (Jeff Daniels) alle Huren in die Hölle wünscht und der andere (Eric Stoltz) gerne bei der Mordkommission wäre.
Ach ja, da ist auch noch Dosmo (Daniel Aiello), der Co-Mörder von Beckys Ex-Mann, der von seinem Kompagnon Lee (James Spader) vermeintlich umgebracht wurde, aber irgendwie die Explosion des Autos überlebte und nun schwört er Rache. Alle Klarheiten beseitigt? Egal, Film gucken!
Lee (James Spader) hat alles fest im Griff.
Kritik:
Der Film lässt sich am Anfang viel Zeit, die einzelnen Figuren genau zu zeichnen, wobei der erwähnte Episodencharakter entsteht. Das Plakat verspricht eine Mischung aus "Pulp Fiction" und "Zoff in Beverly Hills", das kann der Film auf jeden Fall halten.
Das Schöne an dem Film ist, dass man keine klaren Grenzen zwischen Gut und Böse ziehen kann. Auch Rollen, die eigentlich einen gesetzestreuen Bürger beschreiben, sind so angelegt, dass der Charakter in eine Grauzone tritt. Dabei ist der Film keine reine Gangsterballade. Auf jeden Fall hat man am Schluss das positive Gefühl, dass die Gerechtigkeit den Sieg davonträgt.
Die schöne Helga (Charlize Theron) lässt sich manipulieren.
Die Besetzung ist durchweg klasse. Allen voran süß-aber-doof Charlize Theron als sexy Helga. Sie spielt die Freundin von Obergangster Lee (James Spader) und das richtig genial.
"2 Tage L.A." – Ein kurzweiliger Film, den man aber nicht gesehen haben muss.
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