Das waren noch Zeiten, als die beiden Agenten Fox Mulder (David Duchovny) und Dana Scully (Gillian Anderson) im Sinne der X-Akten rätselhafte Geschehnisse untersuchten und dabei stets an die Grenzen der Wissenschaft stießen. Doch mittlerweile sind die besagten Akten geschlossen und die beiden langjährigen Kollegen ermitteln inzwischen für die Anti-Terror-Einheit des FBI. Als ein Bürogebäude im texanischen Dallas in die Luft fliegt und kurz darauf sogar noch Leichen gefunden werden, beginnt für die beiden Partner ein Spießrutenlauf der Unschuldsbekundungen vor einem Gremium, welches die Schuld für die Toten bei den Agenten vermutet.
Bei der Suche nach den wahren Schuldigen bekommen Mulder und Scully Hilfe von einem gewissen Dr. Alvin Kurtzweil (Martin Landau), welcher mögliche Beweise für eine Vertuschungsaktion des FBI hat und nebenbei noch einer unglaublichen Sache auf der Spur ist:
Der Schriftsteller berichtet nämlich von einer groß angelegten Verschwörung, bei der Außerirdische gemeinsam mit einer einflussreichen Organisation namens “Das Syndikat“ die Übernahme der Erde planen. Diese erschreckende Tatsache schreitet auch unaufhaltsam voran, da die Individuen mit Hilfe eines Virus die Kolonisierung der Erde stetig vorantreiben. Da Scully und Mulder inzwischen nicht mehr wissen, in wie weit sie ihren Vorgesetzten noch trauen können, und da sie dort wegen ihrer langjährig erfolglosen Ermittlungen in Zeiten der X-Akten sowieso schon ein Dorn im Auge der Chefetage sind, beginnen sie mal wieder allein mit der Aufklärung eines Geheimnisses, was Scully in arge Gefahr bringt und die ganze Welt schon bald in den Abgrund stürzen könnte.
Wieder mit dabei, doch diesmal auf der falschen Seite: Walter Skinner (Mitch Pileggi).
Kritik:
„Interessante X-Episode in Überlänge.“ So oder so ähnlich kann man den ersten Kinofilm der Kult-Serie bezeichnen – was viele Kritiker im negativen Sinne auch bereits getan haben. Jedoch besticht der Film durch gekonnte Spezialeffekte und einer sinnvollen Inszenierung, die zwar keine neuen Maßstäbe setzen, für die Kinoleinwand aber durchaus ansprechend rüberkommen, da somit auch Zuschauer, die die Serie nicht oder nur wenig kennen, mit der vorgesetzten Story durchaus etwas anfangen können.
Mit den bekannten Darstellern der Erfolgsserie wird hier ein weiteres Kapitel der Aliensuche geöffnet – und auch gleich wieder geschlossen. Denn diesmal dauert es nicht mehrere Staffeln, bis man der Wahrheit auf die Schliche kommt. Hier wird der direkte Kontakt schon bald gefunden und dabei fungiert der von den Fans vergötterte Agent Fox Mulder mal wieder als Retter in der Not.
Den Satz “Ich habe es doch schon immer gewusst - habe ich es euch nicht gesagt?!“ hätte man ihm dabei getrost auf die Stirn schreiben können. Doch wer glaubt, seine Reaktion am Ende des Films wäre in diese Richtung gegangen, der irrt gewaltig. Denn selbst Mulder, der nie an der Existenz von Aliens gezweifelt hatte, erschrickt bei den Erkenntnissen, die er bei der Entdeckung der Wahrheit machen muss.
Was am Ende bleibt ist sicherlich keine typische X-Akte, die aber (wie ihre Vorgänger) einmal mehr ohne konkrete Erlaubnis geöffnet und dabei erneut ohne klare Beweise geschlossen wurde. Doch wenigstens weiß nun auch Dana Scully, die sich bisher eigentlich immer nur auf wissenschaftliche Erkenntnisse verlassen hat, dass es mehr da draußen gibt, als die Behörden zugeben wollen. Schade nur, dass das Team der beiden Agenten seitdem eher getrennte Wege gegangen ist…
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Hintergrund:
Regisseur Rob Bowman hat schon in der TV-Landschaft einige Erfahrungen sammeln können. Denn er inszenierte nicht nur einige Folgen der Akte X-Serie, sondern auch Episoden von Serien wie "A-Team", "Airwolf", "Baywatch", "McGyver" und vielen mehr.
Anfang April 2007 wurde bestätigt, dass die Arbeiten für einen zweiten Kinofilm über die X-Akten langsam in Gang kommen. David Duchovny und Gillian Anderson sollen dafür auch wieder vor der Kamera stehen.