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Chill Faktor |
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16.03.2000: |
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| Genre: | Actionthriller |
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| Regie: | Hugh Johnson | |||||||||||
| Inhalt: | Als
Wissenschaftler hat man es schon schwer: Erst entwickelt Dr. Richard Long (David
Paymer) eine Bombe, was ihm auch schneller gelingt als erwartet. Dann verdrängt er
sein schlechtes Gewissen 10 Jahre lang beim Angeln, während ein anderer, nämlich Capt.
Andrew Brynner (Peter Firth) für ihn im Gefängnis sitzt, weil er den Tot
von 18 Soldaten beim Testen der Bombe nicht verhindert hat. Und obendrein hat Dr. Long es
in 10 Jahren nicht geschafft, für die Bombe ein Gegenmittel oder einen wirksamen Schutz
zu entwickeln... Dafür findet er in Tim Mason (Skeet Ulrich) einen Freund, mit dem er sein Angel-Hobby und eine philosophische Ader teilt. Zu diesem rettet er sich dann auch tödlich verwundet mit der von ihm entwickelten Bombe. Während Capt. Brynner, der mittlerweile zum Terroristen geworden ist, hinter der Bombe her ist, soll Tim sie in ein entferntes Militärfort in Sicherheit bringen. Da die Bombe unter 50° Fahrenheit kühl gehalten werden muss, kommt Tim der Eistransporter von Arlo (Cuba Gooding Jr.) gerade recht. Schon bald beginnt eine wilde Verfolgungsjagd... |
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| Kritik: | Eines muss man zu
diesem Film gleich vorab sagen: Klar definierte Charaktere wird man vergeblich suchen. Die
Guten sind irgendwie nicht wirklich gut, die Bösen nicht wirklich böse. Aber gemeinsam
haben sie, dass sie sich über den möglichst spektakulären Tod ihrer
Angreifer oder Teammitglieder freuen, ja sogar regelrecht in Jubelgeschreie ausbrechen. Hugh Johnson versorgt den Zuschauer mit Actionsequenzen in schneller Abfolge - nichts wesentlich Neues, dafür aber passend. Dass dabei ein wenig die Schnitttechnik der Special-Effects zu kurz kommt, schadet kaum. Die beiden Hauptakteure schlagen sich außerdem wirklich gut; Cuba Gooding Jr. vor allem routiniert und Skeet Ulrich eher spontan. Er strahlt die Natürlichkeit eines kleinen Kellners in einem kleinen amerikanischen Kaff ebenso aus, wie den fanatischen Blick eines Helden, der auszieht, die Menschheit zu retten. Die landschaftlich sehr schönen Bilder aus dem Westen Amerikas (teilweise Monument Valley, Utah) sind gut anzusehen, der Soundtrack ist teilweise unauffällig aber passt meistens wunderbar. Alleine die letzte Szene hätte man sich vielleicht sparen können (es hätte der Fantasie des Zuschauers mehr Spielraum gelassen). Wer Action sucht, wird Action finden; wer sich beim A-Team schon immer darüber geärgert hat, dass alle ständig unversehrt aus den ramponierten Autos wieder aussteigen, der sei beruhigt: Das passiert hier nicht so oft. Wer natürlich auf Logik und Anspruch setzt, sollte besser beide Augen zudrücken... |
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Dieser Film wurde bewertet von: |
Jetzt
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