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Mansfield Park

  
Romanverfilmung mit Frances O'Connor.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

20.07.2000:
Mansfield Park

*** *** ***
* *** **
*** *** 60%
  
Genre:

Drama / Literaturverfilmung

     
Regie: Patricia Rozema
  
Inhalt: Manfield Park, Oktober 1796. Die 12jährige Fanny (Hannah Taylor-Gordon) darf von Portsmouth, wo sie in einer armseligen Wohngegend am Hafen mit ihrer Familie wohnt, zu ihrer Tante Norris (Sheila Gish) ziehen. Diese ist die Gattin des Pfarrers im Anwesen von Sir Thomas Bertram (Harold Pinter). Fanny wird in der Familie von Sir Thomas als Stiefkind aufgenommen. Sie genießt den gleichen Luxus wie alle anderen Familienmitglieder, aber von Anfang an ist klar, das Fanny nicht den gleichen gesellschaftlichen Stand hat, wie die anderen Kinder von Sir Thomas. Fanny freundet sich mit Edmund , dem zweitältesten Sohn, an. Dieser unterstützt sie in ihren beiden liebsten Hobbys: Sich Bilden und Schreiben von Geschichten über die englische Geschichte.

Nachdem Jahre ins Land gezogen sind, naht die Zeit, in der die einzelnen Kinder von Sir Thomas verheiratet werden, d.h. er sucht unter den wenigen Kandidaten die richtigen für seine Töchter und Söhne aus. Obwohl Edmund (Jonny Lee Miller) und Fanny (Frances O’Connor) ineinander verliebt sind, sollen beide aus gesellschaftlichen Gründen eine bzw. einen Anderen heiraten. Doch Fanny hat ihren Stolz und Eigensinn angesichts des Lebensstils in „Mansfield Park“ noch nicht gänzlich verloren. Als sie sich weigert „ihren“ Henry Crawford (Alessandro Nivola) zu heiraten, wird sie verstoßen und muss zurück zu ihrer armen Familie. Doch dies soll nicht Fannys letzter Auftritt in „Mansfield Park“ gewesen sein!

     
Kritik: Klar, Patricia Rozema hatte es mit einem schweren Stoff zu tun. Es geht darum, die Romanvorlage von Jane Austen angemessen umzusetzen. Leider ist dies nicht wirklich überzeugend gelungen. Frances O’Connor ist die strahlende Ausnahme zwischen den ansonsten recht lustlos auftretenden Akteuren. Viele der gesellschaftlichen Szenen sind nicht nur so inszeniert, dass man fast den gesamten Ablauf vorher erahnen kann, sondern wirken auch ziemlich unrealistisch.

Nur selten greift die Regisseurin zu filmischen Mitteln wie ineinanderverlaufende Szenen oder Verwendung von Symbolen. Stattdessen kommt die Inszenierung der Darstellung eines Stückes auf der Bühne doch sehr nahe. Dass die einzelnen Charaktere trotz allem deutlich skizziert werden und die ganze Geschichte in sich schlüssig bleibt, ist in der Nähe zur Buchvorlage begründet.

Allein wer gemütliche Unterhaltung sucht, die im England des beginnenden 19. Jahrhunderts
spielt, wird sicherlich auf seine Kosten kommen!

   

Dieser Film wurde bewertet von:
RS(61%),
KL(60%)

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