Eine ungewöhnliche Geburtstagsparty in einem geschichtlich vorbelasteten Haus wird zu einem wahren Horrortrip für Gastgeber und Partygäste...
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Steven B. Price (Geoffrey Rush, siehe Foto) ist der Meister der Vergnügungsparks. Er liebt es, die Besucher mit ihrer eigenen Todesangst zu konfrontieren und kennt dabei nichts, was er nicht für diesen Kick tun würde. Seine Frau, die neben sexuellen Ausschweifungen auch eben diesen Nervenkitzel und Price’s Millionen liebt, überredet ihn dazu, ihre Geburtstagsparty in das alte "House on Haunted Hill" zu verlegen, in dem vor fast siebzig Jahren über 1000 unschuldige Menschen starben. Der wahnsinnige Dr. Vannacutt hatte in dem Haus offiziell eine angesehene Nervenheilanstalt betrieben. Hinter den dunklen Mauern allerdings betrieb er fürchterlichste Experimente an lebenden Versuchsobjekten, bis es zu einem Patientenaufstand kam...
Und heute möchte Evelyn (Famke Janssen) genau in diesem Gemäuer ihren Geburtstag feiern. Natürlich erfüllt Price ihr diesen Wunsch, dann ändert er die Gästeliste und überlegt sich ein paar Spielregeln – ein nettes Spiel, um die untreue Frau zu Tode zu erschrecken...
Doch im Haus erscheinen ganz andere Gäste (siehe Foto) – und die vermeintlichen Gags erweisen sich als tödliche Fallen. Dann verriegelt sich das Haus plötzlich von selbst. Verzweifelt suchen Jennifer Jenzen (Ali Larter), Watson Pritchett (Chris Kattan), Eddie Baker (Taye Diggs), Margaret Marr (Bridgette Wilson) und Dr. Blackburn (Peter Gallagher) nach einem Weg hinaus. Doch das Haus lebt – und es will Rache...
Kritik:
Wo ist der Anspuch? Wo bleibt der Humor? Ist da Erotik? Wo bleibt die Musik? Wo die Ironie?? Tja, wir wollen dem Regisseur William Malone hier wohl kaum unterstellen, er verstehe sein Handwerk nicht – oh nein! In House on Hounted Hill gibt es eine zusammenhängende Story, auch alle Personen haben einen Charakter, an vielen Stellen sind versteckte Hinweise auf das Original (House on Hounted Hill, 1958) eingebaut. Die Musik – nein besser: die gesamte Soundkulisse – wurde mit sehr viel Liebe zum Detail zusammengestellt, sogar die Synchronisation des Films ist stimmungsvoll. Also hat der Film alles, was man von einem Cineclub-Filmtipp erwarten würde?? Eigentlich schon – nur im Film selbst nützt einem das nichts...
Wer Horrorfilme nicht gewohnt ist, wird aufgrund der eigenen, überstrapazierten Nerven wohl kaum in der Lage sein, irgendetwas von den vorher genannten Dingen mitzubekommen. Tief in den Kinosessel gedrückt wirken vor allem die bösen Schocker und die unheimliche Dauerbedrohung – so stark, dass es nicht allzu wenige (fast) dazu motiviert, schleunigst das Kino zu verlassen. Nichts für schwache Nerven also. Und kaum kommt einmal eine der "erholsamen", ruhigeren Szenen des Films, trifft man auch schon auf harte Patzer und Logik-Unstimmigkeiten (z.B. der Weg zum Dachboden: Mindestens 20/30 Meter aufwärts ohne Stufen durch Gänge geradeaus...) Das breite Publikum wird diesen Film wohl besser meiden!
Für alle Horrorfilmfans kann House on Hounted Hill allerdings zu einem großartigen Vergnügen werden. Denn mit Splatterszenen, eingeworfenen Filmschnipseln, Sublimationen und surrealen Bildern, wahnsinnigen Folterinstrumenten und Morden wird wahrlich nicht gespart. Mit Vollgas geht es mit einem Seziermesser los – und selbst nach dem Abspann darf man noch einmal bei ein paar Bildern tief durchatmen... - Cineclub-Genretipp!
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Hintergrund:
Melissa Margaret Marr (Bridgette Wilson) hat mehr als genug Gelegenheiten für sensationelle und "einmalige" Aufnahmen mit ihrer Kamera... Watson Pritchett (Chris Cattan) gehört das verfluchte House on Hounted Hill. Er ist der letzte seiner Familie, den sich das Haus noch nicht geholt hat, und absolut überzeugt, dass das Haus lebt und böse ist.
Entsetzen im Gesicht des Gastgebers Steven B. Price (Geoffrey Rush, links): Seine Frau Evelyn (Famke Jannsen) ist auf einer alten Foltermaschine mit Elektroschocks hingerichtet worden. Rechts im Bild: Dr. Donald Blackburn (Peter Gallagher