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Deep in the woods |
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12.07.2001: |
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| Genre: | Horror |
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| Regie: | Lionel Delplanque | |||||||||||
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| Inhalt: | Eine fünfköpfige
Schauspielergruppe ist auf dem Weg zu einem alten Baron, für den sie das Märchen von
Rotkäppchen und dem Bösen Wolf aufführen sollen. Über eine lange gerade Straße
gelangen sie in das tief im Wald versteckte Schloß, in dem der Baron Axel de Fersen (Francois
Berléand) allein mit seinem Enkel Nicolas (Thibault Truffert) und dem
Wildhüter Stéphane (Denis Lavant) lebt. Sie hatten nicht erwartet, dass sie
nur für zwei Zuschauer auftreten wurden - und auch die merkwürdige Atmosphäre in dem
alten Haus kommt unerwartet. Als sie dann später zu einem gemeinsamen Ausflug in den Wald aufbrechen, beginnt das Grauen: Mathilde (Maud Buquet) nimmt eine heiße Dusche und begegnet danach im vernebelten Badezimmer dem bösen Wolf... Sophie (Clotilde Courrau) muss wenig später den Tot ihrer Freundin Jeanne (Alexia Stresi) verschmerzen. Für sie und Mathieu (Clément Sibony) und Wilfried (Vincent Lecoeur) beginnt ein panischer Wettlauf mit der Zeit. Der böse Wolf taucht unerwartet auf - und vollzieht sein Werk mit absoluter Gnadenlosigkeit... |
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| Kritik: | Geschickt setzt
Regisseur Lionel Delplanque das Horrorgeschehen in Szene. Immer wieder
mischen sich surreale Bilder, ungewöhnliche Kamerafahrten und Schlüssellochblicke mit
ausdrucksstarker Verkörperung von Angst und Unvernunft. Dabei wird niemals mit Erotik
gespart; Der Baron ist scharf auf den jungen Wilfried, der sich aber lieber mit der
hübschen Jeanne im Wald liebt... Die Idee, Rotkäppchen mit den kranken Phantasien eines Killers zu verknüpfen, mag originell sein. Allerdings ist die Erklärung am Schluß des Films derart unklar und an den Haaren herbeigezogen, dass sie wohl die wenigsten verstehen werden. Aber was soll's? Wen interessiert schon das Warum, wenn man sich einen schönen kleinen Horrorstreifen ansieht, der klassisch nach dem 10-kleine-Negerlein-Prinzip vorgeht? Lionel Delplanque wollte an Tim Burton und "Sleepy Hollow" herankommen; Die Optik stimmt - allein an der Klasse mangelt es aber noch ein wenig. Aber trotzdem hat er mit den jungen französischen Schauspielern das Maximum aus dem bescheidenen 20-Millionen-Francs-Etat herausgeholt: Einen Horrorfilm, den man sich gut anschauen kann! |
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| Links: | Filmkritik zu Sleepy Hollow | |||||||||||
| Originaltitel: | Deep in the woods | |||||||||||
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