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Deep in the woods

  
Von Rotkäppchen und dem bösen Wolf... Ein französischer Horrorfilm in modernem, surrealem Stil.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

12.07.2001:
Deep in the woods

**** * *****
*** *** ****
- **** 75%
  
Genre:

Horror

     
Regie: Lionel Delplanque
  

Deep in the Woods - Allein mit der Angst

Inhalt: Eine fünfköpfige Schauspielergruppe ist auf dem Weg zu einem alten Baron, für den sie das Märchen von Rotkäppchen und dem Bösen Wolf aufführen sollen. Über eine lange gerade Straße gelangen sie in das tief im Wald versteckte Schloß, in dem der Baron Axel de Fersen (Francois Berléand) allein mit seinem Enkel Nicolas (Thibault Truffert) und dem Wildhüter Stéphane (Denis Lavant) lebt. Sie hatten nicht erwartet, dass sie nur für zwei Zuschauer auftreten wurden - und auch die merkwürdige Atmosphäre in dem alten Haus kommt unerwartet.

Als sie dann später zu einem gemeinsamen Ausflug in den Wald aufbrechen, beginnt das Grauen: Mathilde (Maud Buquet) nimmt eine heiße Dusche und begegnet danach im vernebelten Badezimmer dem bösen Wolf... Sophie (Clotilde Courrau) muss wenig später den Tot ihrer Freundin Jeanne (Alexia Stresi) verschmerzen. Für sie und Mathieu (Clément Sibony) und Wilfried (Vincent Lecoeur) beginnt ein panischer Wettlauf mit der Zeit. Der böse Wolf taucht unerwartet auf - und vollzieht sein Werk mit absoluter Gnadenlosigkeit... 

  

Deep in the Woods - Allein mit der Angst

Kritik: Geschickt setzt Regisseur Lionel Delplanque das Horrorgeschehen in Szene. Immer wieder mischen sich surreale Bilder, ungewöhnliche Kamerafahrten und Schlüssellochblicke mit ausdrucksstarker Verkörperung von Angst und Unvernunft. Dabei wird niemals mit Erotik gespart; Der Baron ist scharf auf den jungen Wilfried, der sich aber lieber mit der hübschen Jeanne im Wald liebt...

Die Idee, Rotkäppchen mit den kranken Phantasien eines Killers zu verknüpfen, mag originell sein. Allerdings ist die Erklärung am Schluß des Films derart unklar und an den Haaren herbeigezogen, dass sie wohl die wenigsten verstehen werden.

Aber was soll's? Wen interessiert schon das Warum, wenn man sich einen schönen kleinen Horrorstreifen ansieht, der klassisch nach dem 10-kleine-Negerlein-Prinzip vorgeht?

Lionel Delplanque wollte an Tim Burton und "Sleepy Hollow" herankommen; Die Optik stimmt - allein an der Klasse mangelt es aber noch ein wenig. Aber trotzdem hat er mit den jungen französischen Schauspielern das Maximum aus dem bescheidenen 20-Millionen-Francs-Etat herausgeholt: Einen Horrorfilm, den man sich gut anschauen kann!

   
Links: Filmkritik zu Sleepy Hollow
   
Originaltitel: Deep in the woods
   

Dieser Film wurde bewertet von:
RS(75%)

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Deep in the Woods - Allein mit der Angst

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