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Texas Story


  
Nach Großvater Spartas Tod kommt die ganze Familie Whit zusammen. Doch die Beerdigung wird keine Stunde der Besinnung, sondern die Auflösung vieler Verstrickungen steht bevor.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

19.04.2001:
Texas Story

***** * ***
* **** ***
***** ***** 81%
  
Genre:

schwarzes Drama

  

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Regie: William Blake Herron
  

Inhalt:

Der Tod seines Großvaters Sparta (Martin Sheen) nimmt Little Sparta (Quinton Jones) mit. Als er aber beobachtet, wie sehr seine Großmutter Murtis (Grace Zabriskie) um ihren Mann trauert, ist er regelrecht geschockt und wird stumm.

Bis zur zwei Tage später anstehenden Beerdigung kommt die ganze Familie zusammen. Sogar die schizophrene Tochter Miranda (Joanne Whalley) und der schwarze Student Walter (Isaiah Washington) erscheinen zum "Familienfest". Die unverhofft auftauchende gemeinsame Zeit der Familie lässt viele alte Spannungen wiederaufleben, bietet Gelegenheit für extreme Auseinandersetzungen - und deren Auflösung.

Als es zur angekündigten Testamentseröffnung kommt, passiert das, womit nur Murtis insgeheim rechnen konnte: Großvater Sparta lässt ein gewaltiges Lügengebilde einstürzen...

  

Kritik:

In der dritten Szene des Films geht's los: Das Gezeigte ist so unwahrscheinlich und makaber, dass es einen förmlich fesselt, und man merkt bereits hier, dass es eine Weile dauern wird, bis man alle Zusammenhänge verstanden hat...

In der Tat ist die Lügenkonstruktion, die das Leben der Familie Whit umgibt, gewaltiger und viel tragischer als zunächst gedacht. Dass der Film trotzdem nicht allzu sehr ins Tragische abgleitet, ist der Perspektive zu verdanken, aus der W. Blake Herron, der auch das Drehbuch schrieb, diese Geschichte erzählt: Nämlich immer wieder aus Sicht des neunjährigen Little Sparta (Quinton Jones), der sich mit dem Geist seines Großvaters unterhält.

Der Film bietet überzeugende schauspielerische Leistungen aller Beteiligten und einen runden Spannungsbogen. Auch wenn er in Texas spielt, auch wenn er in den 60er Jahren spielt - die Verhältnisse ließen sich problemlos auf andere Familien und andere Zeiten übertragen.

Texas Funeral ist gespickt mit Humor und anspruchsvollen Dialogen. Mehr als einmal geht er an die Grenze der Belastbarkeit, um den Zuschauer dann stets wieder mit einer sympatischen Szene einzufangen.


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Originaltitel: Texas Funeral
   

Dieser Film wurde bewertet von:
RS(81%)

Texte:
RS

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