Sandrine hat genug von Paris, ihrem Freund, ihrem Informatik-Job. Sie will einen Bergbauernhof kaufen und diesen bewirtschaften, doch mit dem alten Adrien hat sie nicht gerechnet.
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Sandrine (Mathilde Seigner) ist inzwischen dreißig und will endlich tun was ihr gefällt und nicht mehr nur nach der Pfeife von anderen tanzen. Also will sie einen abgelegenen Bergbauernhof kaufen und diesen allein bewirtschaften. Ihre Mutter hält Sandrine nun für total durchgedreht, lässt sie aber trotzdem ziehen.
Sandrine macht also einen Crash-Kurs und kauft den Hof des alten und mürrischen Adrien (Michel Serrault). Leider hat sie nicht damit gerechnet, dass sie Adrien mit dazu kauft. Dieser hingegen hat nicht damit gerechnet, seinen Hof an eine Frau zu verkaufen, schon gar nicht an eine, die so gut zupacken kann. Adriens Freund Jean (Jean-Paul Roussillon) versteht die mürrische Haltung Adriens gegenüber Sandrine nicht. Er findet, dass sie einen absolut reizenden Anblick bietet.
Auch über die Idee, Ferien auf dem Bauernhof zu verkaufen, sind die zwei alten Männer durchaus geteilter Meinung. Wird Adrien nun wirklich nach den vereinbarten 18 Monaten in die Stadt ziehen oder kann er „seinen“ Hof doch nicht so einfach allein lassen?
Sandrine im Konflikt
Kritik:
„Eine Schwalbe macht den Sommer“ ist eine ganz unaufdringlich erzählte Geschichte über zwei Sturköpfe. Mathilde Seigner (die Schwester der bekannten Emmanuelle Seigner) und Michel Serrault spielen sich die Bälle wunderbar zu. Die tollen Landschaftsaufnahmen lenken nicht im mindesten vom Plot ab. Ganz nebenbei macht der Film darauf aufmerksam, worum es im Leben geht: Freundschaft, Freiheit und das Recht auf Träume. So fängt wohl auch fast jeder im Publikum an, seinen eigenen Traum zu träumen. Das ist vielleicht das Geheimrezept dieses in Frankreich überaus erfolgreichen Films.
Leider verliert sich der Film zum Teil aber zu sehr in seiner Träumerei und die Geschichte verfährt sich zu sehr im Konflikt zwischen Sandrine und Adrien. Dennoch bleibt „Eine Schwalbe macht den Sommer“ ein unterhaltsamer, verträumter Film nicht nur für Naturliebhaber, sondern auch für Stadtmenschen.
Sandrine (Mathilde Seigner)
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