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Samsara |
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29.08.2002 |
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| Genre: | Drama |
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| Regie: | Pan Nalin | |||||||||||
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| Inhalt: |
Tashi (Shawn Ku) hat gerade seine letzte Weihe als buddhistischer Mönch hinter sich. Der Weg bis dahin war lang, am Schluss musste er drei Jahre meditierend in einer Höhle verbringen. Kaum zurück im Kloster bekommt der junge Mann weltliche Gelüste, hat erotische Träume und starrt die Frauen aus dem Dorf an. Er bittet seinen Lehrmeister nach dem Vorbild Buddhas erst weltlichen Genüssen nachzugehen und dann wieder ins Kloster kommen zu dürfen. Erst wenn er die Genüsse kennt, denen er entsagt, dann kann das Kloster auch schätzen, was er für die Religion tut. Er fängt auf einem Bauernhof als Erntehelfer an und verdient sich Kost, Logis und einen kleinen Lohn. Sofort verliebt er sich in die Tochter des Bauern, die er auch schon einmal im Dorf unterhalb des Klosters gesehen hat. Natürlich kommt Tashi schon in den ersten großen Konflikt, denn die schöne Pema (Christy Chung) ist schon so gut wie verlobt. Der Wahrsager muss weiterhelfen. |
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| Kritik: |
„Samsara“ lebt von seinen überragend tollen Bildern aus dem Himalaya. Die Farbenpracht der traditionellen Gewänder tut ihr übriges. Man kann völlig entspannt sich fast zweieinhalb Stunden den Eindrücken der Fremde hingeben und es ist beinahe, als würde man selbst meditieren. Die Liebesgeschichte von Tashi und Pema ist mal tragisch, mal glücklich, spielt aber nicht die Hauptrolle im Film. Wie im Buddhismus ist nicht das Ende des Films das Ziel, sondern der Weg, der dorthin führt. Dabei verwendet der Film wunderbare Allegorien wie den Fluss als Grenze zwischen weltlichen und geistlichen Bedürfnissen aber auch als Übergang zwischen beiden Welten. „Samsara“ ist ein herrliches cineastisches Erlebnis (natürlich in Cinemascope), das auch mal wieder übers eigene Leben nachdenken lässt. |
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Dieser Film wurde bewertet von: |
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