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The Deep End

  
Tilda Swinton bereinigt in diesem unglaublich faden Thriller den Mord am Liebhaber ihres Sohnes.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
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nung
Action Musik Erotik
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Ge-
samt

21.02.2002
The Deep End

- * -
* * **
* * 23%
  
Genre:

Thriller

  

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Regie: Scott McGehee
  

The Deep End mit Jonathan Tucker als schwulem Sohn Beau

Inhalt: Margaret Hall (Tilda Swinton) muss mit einiger Bestürzung feststellen, dass ihr Sohn ein Verhältnis mit einem zehn Jahre älteren Mann hat, sich nachts in zwielichtigen Kneipen herumtreibt und sich noch so einiges mehr leistet. Beau (Jonathan Tucker, siehe Foto oben) ist erst 16 und seinem Dad, der bei der Navy ist, dürfte das alles auch wenig gefallen.

Margaret macht Nägel mit Köpfen und geht zu Beaus Liebhaber um diesem mit Geld die Trennung von ihrem Sohn zu erleichtern. Darby (Josh Lucas) denkt nicht im Traum daran. Schon in der nächsten Nacht kommt er zu Beau nach Hause, doch es kommt zu einem Streit mit einem bösen Ende.

Am nächsten Morgen findet Margaret bei einem Spaziergang am See Darbys Leiche. Aus mütterlichem Instinkt lässt sie die Leiche an einer entfernteren Bucht, die kaum jemand besucht, verschwinden; doch als sie auch noch das Auto verschwinden lassen muss, fangen die Probleme an.

Schließlich wird sie von Alek Spera (Goran Visnjic, siehe Foto unten) mit einem verräterischen Video von Darby und ihrem Sohn erpresst.

  

The Deep End mit Goran Visnjic, der mit einem Sexvideo erpresst...

Kritik: Der Versuch einen ruhigen Thriller zu machen, der die Spannung langsam aufbaut, wird im Keim erstickt. Abgesehen davon, dass dem Zuschauer die Figuren alle schnurzegal sind, wird deren Familienleben steriler als jede Arztpraxis vorgestellt. Entweder reden sie gar nicht miteinander oder die Unterhaltung dreht sich ausschließlich um das Abholen der Kinder von der Schule.

In The Deep End entwickelt Tilda Swinton mütterliche Instinkte

Tilda Swinton (siehe Foto) macht in ihrer Rolle auch nicht gerade eine tolle Figur. Ganz im Gegensatz zu ihren frühreren Rollen muss sie hier einen ganzen Film alleine auf ihren Schultern tragen, wozu sie offensichtlich nicht in der Lage ist.

Einziger Lichtblick des Films ist die ganz passable Leistung von Goran Visnjic als Erpresser. Vielen ist er bekannt aus "Emergency Room", hier darf er aber mal richtig böse sein.

"The Deep End" taugt gerade als rezeptfreies Schlafmittel. Wer sich nur langweilen will, kann das auch einfacher haben.

   
Originaltitel: The Deep End
   

Dieser Film wurde bewertet von:
hope(23%)

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