Im Kampf um schwarze Diamanten fliegen in L.A. zwischen Jet Li und DMX die Fetzen. Mittelmäßige Unterhaltung mit vielen chaotisch in einander geschnittenen Martial-Arts-Szenen.
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Tony Fait (DMX) raubt mit seiner Gang den Safe einer Diamantenausstellung aus. Dabei fallen ihm offenbar sehr seltene schwarze Diamanten in die Hand. Doch auch der Chinese Su Duncan (Jet Li) will die Diamanten haben. Dumm nur, dass Tony die Diamanten schneller wieder gestohlen werden, als ihm lieb sein kann. Aber die Steinchen haben noch mehr Interessenten: Der durchgeknallte Waffenhändler Ling (Mark Dacascos) lässt nicht mit sich spaßen. Er entführt kurzerhand Tonys Tochter, um die Auslieferung der schwarzen Diamanten zu erzwingen. Doch weil dieser nichts ausliefern kann, was er nicht hat, muss er sich notgedrungen mit Su (Jet Li) verbünden...
Kritik:
Was anfangs mit passender Musik und schnellen Schnitten richtig Spaß macht, wird spätestens nach einer halben Stunde sehr anstrengend.
Sowohl die einzelnen Charaktere als auch die parallel verlaufenden Kampfszenen, die hektisch ineinander geschnitten sind, lassen den Schluss zu, dass Regisseur Bartkowiak zwar hohe Ziele vor Augen hatte, jedoch außer Stande war, diese auch zu erreichen. Mit billigen Witzen und zweifelhaften Zusammenhängen bringt er die Story zum Zusammenbruch. Kaum einer nimmt dem skrupellosen Dieb Tony die wahrhaft familiäre Führsorge für seine Tochter ab. Und als dann noch im Finale Ling eine angeblich auf die Stärke von zwei Atombomben aufgeladene radioaktive Kapsel schlucken muss, wird er natürlich wie von Säure von innen zerfressen...
Fazit: Jet Li kann diesen Film trotz seiner Bemühungen nicht retten – die Martial Arts verlieren aufgrund der Schnitte einen Grossteil ihrer Wirkung.
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