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Ein merkwürdiges Verhältnis |
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Filmfestival Mannheim-
Heidelberg 2003: |
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| Genre: | Drama |
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| Regie: | Ryuichi Hiroki | |||||||||||
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| Inhalt: |
Rei (Shinobu Terashima) ist eine einsame junge Journalistin. Sie führt Selbstgespräche und gesteht sich ihre größte Schwäche ein: Sie kann nichts machen, wenn sie nüchtern ist, sie bekommt einfach nichts auf die Reihe. Als sie eines Abends in ihrem favorisierten Getränkehandel einem jungen Mann über den Weg läuft, ist es um sie geschehen. Rei läuft Takatoshi (Nao Omori) auf den Parkplatz nach und dieser bittet sie in seinen Lastwagen. Während Rei sich nach der großen Liebe sehnt, scheint Takatoshi mehr auf schnellen Sex aus zu sein. Am nächsten Morgen ist für Rei klar, was sie tut. Um Takatoshi nicht zu verlieren, beschließt sie spontan, mit ihm auf Tour zu gehen. Nun entwickelt sich zwischen Rei und Takatoshi ein wirklich merkwürdiges Verhältnis. Sie glaubt an Liebe, er hat eigentlich eher einen Kumpel gefunden, mit dem er praktischerweise Sex haben kann. Rei kreist durch die Ungewissheit über die Zukunft der Beziehung in einem gefährlichen Strudel aus Alkoholismus und Psychose. |
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| Kritik: |
„Ein merkwürdiges Verhältnis“ ist ein Road Movie im klassischen Sinn. Weites Land, große Städte, schöne Bilder. Hinzu kommt der klassische und zauberhafte Moment einer schicksalhaften Begegnung. Insgesamt mit einer starken melancholischen Färbung hat der Film auch seine abrupten Momente. Am Ende gehen die beiden wieder eigene Wege (damit sei nicht zu viel verraten, denn hier ist der Weg das Ziel), doch eine heilende Wirkung, besonders auf Rei, kann man erkennen. Obschon sie wieder zu ihren Selbstgesprächen zurückkehrt, scheint sie nicht mehr so labil wie zu Beginn. Doch die Begegnung bleibt flüchtig. Regisseur Ryuichi Hiroki gilt trotz seiner 49 Jahre als Newcomer im Regiegeschäft. 1982 hatte er seinen ersten Spielfilm abgedreht, kurz danach erhielt er für den zweiten schon einen Nachwuchsfilmerpreis. Mit „Ein merkwürdiges Verhältnis“ bekam er 2003 auf dem Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg ein anerkennendes Lob ausgesprochen. Mit seiner unkonventionellen Erzählweise, die mit den Zwischentiteln ein wenig an den Stummfilm erinnert, kam er zwar beim Publikum nicht besonders gut an, gefielt den Kritikern dafür aber umso besser. Wer offen ist für andere Filme wird hier sowohl Inspiration finden als auch große Freude daran haben.Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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| Originaltitel: | Vibrator | |||||||||||
| Links: | Filme
des 52. Filmfestivals Die Gewinner des 52. Filmfestivals im Jahr 2003 Der Festivalbericht von Melanie Hoffmann |
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Dieser Film wurde bewertet von: |
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ein merkwuerdiges verhaeltnis (sofern schon verfügbar)
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