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Frida |
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06.03.2003: |
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| Genre: | Künstlerbiographie |
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| Regie: | Julie Taymor | |||||||||||
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| Inhalt
& Kritik:
von hope |
Frida Kahlo ist eine der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. jahrhundert in Mexiko. Viele Jahre wurde über eine Verfilmung diskutiert und einige Studios waren interessiert, doch das alles klappte erst, als Salma Hayek die Sache in die Hand nahm. Schon 1993 wollte sie unbedingt die Rolle der Frida haben, doch war sie in Amerika noch kaum bekannt und zu jung für die Rolle. Da schien ihre pampige Antwort wie ein Omen: „Dann müsst ihr eben warten, bis ich alt genug bin.“ Inzwischen ist also die erste Verfilmung von Werk und Leben der Frida Kahlo und der fesselnden Liebesgeschichte mit Diego Riviera, ihrem Mentor auf Lebenszeit fertig und gleich für einige Oscars nominiert. Die Geschichte beginnt im September 1925: Frida Kahlo (Salma Hayek) wird bei einem Busunfall schwer verletzt und teilweise gelähmt. Die folgenden Monate muss sie im Bett verbringen und erleidet starke Schmerzen, die durch unzählige Operationen auch nicht gelindert werden können. Ihre Familie hatte nie besonders viel Geld, tut aber alles, um die Operationen zu ermöglichen. Außerdem ermöglichen sie Frida ihren einzigen Zeitvertreib: das Malen mit einer speziellen Staffelei, weil Frida nicht vom Bett aufstehen kann. Als sie wieder laufen kann, sucht sie als Erstes den renommierten Maler Diego Riviera (Alfred Molina, Salma Hayeks erste und unbedingte Wahl für diese Rolle) auf, um ihn um ein ehrliches Urteil über ihre Bilder zu bitten. Diego ist von Anfang an angetan von der hübschen, dreisten und beharrlichen jungen Frau und ermutigt sie, weiter zu malen. 1929 heiraten die beiden mit dem Versprechen, immer dem anderen gegenüber loyal zu bleiben, was aber sexuelle Treue nicht mit einschließt. Doch kann eine solche Ehe gut gehen?
Gerade die Liebesgeschichte von Frida und Diego erregte die Gemüter. Diego ist zwanzig Jahre älter als Frida und hatte immer wieder Affären mit seinen Schülerinnen. Frida selbst war auch nicht gerade zimperlich. Sie hatte Affären mit Männern und Frauen, unter anderem auch mit Leon Trotzki (Geoffrey Rush). Der Film ist wunderbar erzählt und strahlt in den schönsten Farben. Ausflüge in Städte in den 30ern, zum Beispiel Paris, werden wohl aus Budgetgründen als Filmcollage dargestellt, passen aber genial in das Gesamtbild des Films. Außerdem wartet der Film auch noch mit einigen Zeichentrick-Interpretationen von Fridas Bildern auf. Die unglaubliche Ähnlichkeit von Salma Hayek mit der echten Frida, unterstützt von ein paar Makeup-Tricks wie den falschen Augenbrauen-Härchen, und die hochkarätig besetzten Nebenrollen (Edward Norton als Nelson Rockefeller, Ashley Judd als Tina Modotti und Antonio Banderas als David Alfero Siqueiros) machen den Film zu einem wunderbaren Kunstgenuss. Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
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