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Die Versuchung des Padre Amaro

  
Gael García Bernal verliebt sich als junger Priester in eine junge Frau seiner Gemeinde. Als diese schwanger wird, verliert er den Kopf. Der erfolgreichste Film Mexikos steht auf dem Index des Vatikans.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

15.05.2003:
Die Versuchung des Padre Amaro

***** **** ****
* **** ***
**** ***** 86%
  
Genre:

Drama

  

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Regie: Carlos Carrera
  

 Die Versuchung des Padre Amaro

Inhalt:

Padre Amaro (Gael García Bernal) kommt als äußerst junger neuer Priester in eine kleine Gemeinde auf dem Land. Fast alle Frauen sind begeistert von dem gut aussehenden Mann, natürlich wissen sie vom Zölibat. Padre Amaro kommt in die Gemeinde von Padre Benito, diese soll er in naher Zukunft übernehmen. Schnell merkt er, dass die Kirche hauptsächlich von Geldern der Drogenbosse am Laufen gehalten wird. Er nimmt sich den liberalen Padre Natalia (Damían Alkázar) zum Vorbild der schon bald wegen geringstem Vergehen exkommuniziert wird.

Padre Amaro wird langsam immer mehr wie Padre Benito, im Opportunismus nimmt er sich bald eine Geliebte. Mit der jungen Amelia (Ana Claudia Talancón) verbringt er so manches Schäferstündchen im Nebenzimmer des Hauses einer geistig Behinderten. Und das alles unter dem Vorwand, dieser die Religion näher zu bringen.

Zu allem Übel wird Amelia nun auch noch schwanger. Sie will ihren Geliebten heiraten, sie will dass er das Priesteramt niederlegt, doch Padre Amaro besinnt sich plötzlich des Eides, den er geleistet hat.

  

 Die Versuchung des Padre Amaro

Kritik:

Es ist offensichtlich, dass die katholische Kirsche diesen Film missbilligt, ja, sogar die Exkommunizierung des Hauptdarstellers Gael García Bernal angedroht hat.

Blasphemisch soll der Film sein, sagte die katholische Kirche. Die Romanvorlage stammt aus dem Jahr 1875. Durch die ländliche Gegend, in der die Handlung stattfindet und die ohnehin immer gleichen Rituale der Kirche, merkt man ja kaum, dass der Film im heutigen Mexiko spielt. Mexikos bekanntester Jungschauspieler Gael García Bernal, der in „Amores Perros“ und „Y Tu Mama Tambien“ schon Glanzleistungen ganz unterschiedlicher Färbung hinlegen konnte, vermag hier erneut seinen Marktwert zu steigern. Es ist schon beachtlich, in den letzten drei Exportschlagern dabei gewesen zu sein.

Die Versuchung des Padre Amaro

„Die Versuchung des Padre Amaro“ bewegt und regt zum Nachdenken an. Regisseur Carlos Carrera versichert, der Film basiere auf wahren Begebenheiten. Die Macht der Kirche, gerade in Ländern mit überwiegend katholischer Bevölkerung ist immens und in Zeiten mangelnder Informiertheit des Volkes mag das Totschweigen von Skandalen geholfen haben. Heutzutage ruft es in den meisten Gesichtern aufgeklärter Menschen ein Lächeln hervor, wenn die Kirche Filme wie „Die unbarmherzigen Schwestern“ von Peter Mullan oder diesen hier auf den Index setzt. Gerade deswegen ist „Die Versuchung des Padre Amaro“ eine, der kaum ein Kinogänger widerstehen kann.


Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten!

   
Links: Gael Garcia Bernal in Amores Perros und Y Tu Mama Tambien.
Ebenfalls auf dem Index des Vatikans:
Die unbarmherzigen Schwestern  
   

Dieser Film wurde bewertet von:
hope(86%)

Texte:
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Die Versuchung des Padre Amaro

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