Andie Anderson (Kate Hudson) soll in zehn Tagen einen Mann finden und ihn loswerden, während Ben Barry (Matthew McConaughey) in zehn Tagen eine Frau dazu bringen soll, sich unsterblich in ihn zu verlieben. Witzig.
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Andie Anderson (Kate Hudson) schreibt für ein Frauenmagazin eine „How to“-Kolumne, in der sie verzweifelten Frauen näher bringt, wie man innerhalb von fünf oder zehn Tagen (je nach Schwierigkeitsgrad) abnimmt, seinen Stil verändert, die richtige Frisur findet oder den absoluten Bikinibauch antrainiert. Dabei sehnt sie sich nach politischen Themen oder Umweltreportagen. Doch ihre Chefredakteurin drückt ihr ein ganz neues Thema aufs Auge: „How to lose a guy in 10 days“. Dabei stellt sie sich eine Auflistung aller Fehler, die Frauen normalerweise in den ersten zehn Tagen einer Beziehung machen können, vor - und das ganze in einem nett-satirischen Stil. Jetzt gilt es also nur noch, einen Mann zu finden, an dem sie dieses aberwitzige Projekt ausprobieren kann.
In einem Werbehaus intrigieren indessen die zwei Kolleginnen von Ben Barry (Matthew McConaughey). Sie haben zufällig von Andies Chefredakteurin von deren neuem Projekt gehört. Nun bringen sie Ben dazu, mit ihnen um den großen Etat einer Diamantenfirma zu wetten, dass er es nicht schafft, jede Frau in zehn Tagen dazu zu bringen, sich unsterblich in ihn zu verlieben. Und da Andie gerade die Bar betritt, in der das Etat-Gespräch stattfindet, wählt man „zufällig“ Andie aus...
Kritik:
Seichte romantische Komödien, davon haben wir doch eigentlich genug gesehen... Ich will ja gar nicht behaupten, dass diese hier anders wäre, nein! Sie ist genau wie alle anderen auch, doch hat sie irgendwie einen besonderen Charme. Sie baut natürlich auf dem Erfolgsrezept aller romantischen Komödien auf: ein nettes Mädel, ein gutaussehender Mann mit Waschbrettbauch, bei dessen Anblick die Frauen im Büro einen Cola-light-Blick bekommen, das ganze garniert mit ein paar Klischees von zickigen Kolleginnen, erfolgsorientierten und Feng-Shui besessenen Chefinnen und Männern die beim Kartenspielen Zigarre rauchen und grünen Filz auf dem Tisch auslegen.
Trotz allem muss man lachen, wenn Andie den armen Ben mit einem erlesenen Zickenterror quält. Sie montiert Fotos von beiden mit ihren zukünftigen Kindern, sie macht aus seiner Wohnung einen Kuscheltierzoo, macht aus einer normalen Pflanze die Probe für das erste Kind und nervt auch noch mit einem absolut superhässlichen Schoßhündchen. Vor allem die Mimik der beiden ist hervorragend und erinnert an die Glanzzeiten des Slapsticks. Doch natürlich, und dabei kann man gar nicht zu viel verraten, da das Ende sowieso jedem klar sein muss, verlieben die beiden sich ineinander und der Ausgang der Kolumne und der Wette von Ben kann man sich so auch denken. Natürlich darf man sich diesen Film nicht in Erwartung eines spannenden Abends ansehen, doch lustige Popcorn-Unterhaltung garantieren wir.
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