Adrian (Ken Duken) will doch eigentlich nur zu seinem Casting, doch es sind sehr merkwürdige Umstände, die ihn daran hindern sollen. Thriller aus deutsch-österreichischer Koproduktion.
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Adrian (Ken Duken) ist aus dem winterlichen Österreich auf dem Weg nach München. Dort will er ein Casting mitmachen, um an seine Traumrolle zu kommen. Doch so einige Hindernisse stellen sich in seinen Weg. Zunächst ist da eine aufgedonnerte Blondine mit Namen Julia (Eva Hassmann), die sich als blinde Passagierin auf Adrians Rücksitz nach einem Tankstop wieder findet. Doch schon wenige Kilometer weiter verfolgt Julias Liebhaber die beiden. Nachdem Julia wieder zu Philipp (Sebastian Koch) ins Auto wechselt, kann die Fahrt weitergehen.
Philipp (Sebastian Koch)
Doch unser Held muss einen Umweg nehmen und der wird zum Verhängnis. Es ist inzwischen dunkel und er sieht ein verunglücktes Auto am Straßenrand. Pflichtbewusst steigt er aus und will helfen, doch er merkt, dass nichts zu machen ist, und fährt zurück in das letzte Dorf, um Hilfe zu holen. Als er mit dem Polizisten wieder vor Ort ist, fehlt das Auto und jede weitere Spur des Unfalls. Zu allem Überfluss hält Adrian das nächste Auto an, welches auf der eisglatten Straße in die Böschung fährt. Es sind Philipp und Julia, doch die haben nichts von dem Unfall gesehen.
Der Polizist nimmt die drei mit auf seinen Hof, wo sie übernachten, doch auch am nächsten Tag klärt sich die Sache noch nicht auf. Nur eines ist klar, Adrian ist hier nicht sicher. Langsam tut sich vor ihm ein Netz aus Überwachungskameras und Intrigen auf, dem er nicht entkommen kann.
Adrian (Ken Duken)
Kritik:
Was auf den ersten Blick von David Finchers „The Game“ und Peter Weirs „Truman Show“ inspiriert wurde, ist auf den zweiten Blick leider nur ein fader Film-Aufguss von Big Brother. Auch wenn aus dem Plot ein ganz guter Film hätte werden können, gibt es einfach zu viele Dinge, die in die Hose gehen.
Zu allererst wären da die vielen Lücken in der Handlung zu nennen. Diese sind so zahlreich und umfangreich, dass man sie schon nicht mehr überblicken kann. Die logischen Fehler nicht zu vergessen. So wird unser Held des Mordes verdächtigt und das nächste, was er tut ist: fliehen...
Julia (Eva Hassmann)
Die Filmmusik und die weitere Vertonung sind einfach grausam und dilettantisch. Nicht nur die schlechte Auswahl an Hintergrundmusik, die jedwede Spannung unmöglich macht, auch die schlechte Abmischung von Musik und Originalgeräuschen ist schlecht für die Glaubwürdigkeit des Streifens.
Und last but not least sind da die schauspielerischen Leistungen, die dem Film den Todesstoß geben. Einzig Ken Duken müht sich redlich, wenn auch deutlich über Gebühr. Doch Eva Hassmann, Sebastian Koch und der Rest des Ensembles lassen keine Sekunde einen Zweifel an der artifiziellen Umgebung, in der das Drama seinen Lauf nimmt.
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