Beck (Wrestling-Star Dwayne "The Rock“ Johnson) ist ein knallharter Kopfgeldjäger, der sich dadurch, dass er keine Waffen benutzt, im Untergrund von L.A. einen Namen machen konnte. Als sein Boss Billy Walker (William Lucking) ihm die Chance bietet, mit der Übernahme eines letzten Auftrags das restliche Geld verdienen zu können, welches Beck für die Eröffnung seines eigenen Restaurants benötigt, kann er nicht ablehnen und willigt ein, den Sohn seines Arbeitgebers aus dem brasilianischen Dschungel zurückzuholen.
Travis (Seann William Scott), der im Dschungel nach dem Gato Diablo sucht, einem wichtigen Kulturgut der Amazonas-Indianer, ist gar nicht begeistert, nach Hause zu Daddy zu fahren und wehrt sich mit Händen und Füßen gegen Beck, als der ihn einkassieren will.
Kopfgeldjäger Beck (Dwayne "The Rock" Johnson") jagt Travis (Seann William Scott), den abenteuerlustigen Sohn seines Chefs.
Der Gato ist Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit und nicht nur archäologisch wertvoll, sondern auch aus purem Gold hergestellt. Als der Goldminenbesitzer Hatcher (Christopher Walken) erfährt, dass Sohnemann einem bedeutenden Goldschatz auf der Spur ist werden Beck und der Junge zu Gejagten.
Verstärkung bekommen sie durch die hübsche Rebellenführerin Mariana (Rosario Dawson) die schon lange gegen Hatcher, den Ausbeuter, kämpft und mit dem Goldschatz ihre Leute befreien will. Notgedrungen verbünden sich die Drei gegen den gemeinsamen Feind, aber der blutsaugende Despot ist allgegenwärtig und hat schon bald das Trio gefunden. In El Dorado, der Goldgräberstadt, kommt es zum Showdown zwischen Gut und Böse.
Beck muss sich nicht nur gegen einige Rebellenkämpfer durchsetzen...
Kritik:
...Powder:
"Welcome to the Jungle“ ist eine Actionkomödie, die in der abenteuerträchtigen Kulisse des Amazonas-Dschungel spielt. Nach "The Scorpion King“ und „Die Mumie kehrt zurück", mit der The Rock sein Leinwanddebüt gegeben hat, ist dieser Streifen eine nette Ergänzung zu den bisher erschienenen „historischen“ Stoffen, in denen Wrestling-Star Dwayne Johnson zu sehen war. Der Muskelberg hat ein gewisses komödiantisches Potenzial, das darauf wartet, ausgeschöpft zu werden. Seann William Scott ist ein gelungener Gegenpart für The Rock. Zusammen sind sie der "Kindergarten-Cop“ und eine Horde Quälgeister. Was soll man über Christopher Walken anderes sagen als:“...Perfekt!“ Rosario Dawson ist der weibliche Part in dieser Actiongeschichte und eine Frau, die man im Auge behalten sollte. Da steckt was drin, das raus will.
"Welcome to the Jungle" bleibt jedoch trotzdem, was es ist: einfache, anspruchslose Kinokost, die teilweise überraschend aber immer konsequent dem Schema „F“ folgt. Obwohl Beck glaubhaft ankündigt „...wenn ich eine Waffe ergreife, geschehen wirklich üble Dinge, wirklich übel.“ kommt trotz der am Anfang viel versprechenden Kampfszenen am Ende kein Action-Feeling auf. Deshalb kann man sich den Film am Kinotag ansehen, es ist aber auch nicht tragisch, ihn zu verpassen.
Goldminenbesitzer Hetcher (Christopher Walken) ist ein Sklaventreiber. Beck und Travis hängen rum...
...Conway:
Als sich im Jahre 2003 die größte Wrestlingpromotion der Welt (die "WWE") mit ihrer neuen Tochtergesellschaft "WWE Films" (jetzt "WWE Studios") ins Filmbusiness wagte, war das Aufsehen eher gering. Jedoch sorgten die jeweiligen Hauptdarsteller der von "WWE Films" produzierten Streifen für Aufsehen, da es sich immer um aktive Wrestler handelt. So auch beim ersten von "WWE Films" produzierten Film "Welcome to the Jungle". Denn mit dem damaligen WWE-Superstar Dwayne "The Rock" Johnson war nicht nur ein (bis dato) aktiver Wrestler, sondern auch die neue Hoffnung am Actionfilm-Himmel der entscheidende Hauptakteur. Und da Johnson ein Jahr zuvor als "Scorpion King" schon dem einen oder anderen Actionfan gut gefiel, war es nur eine Frage der Zeit, bis die Rufe nach einem würdigen Schwarzenegger-Nachfolger laut wurden.
Der brasilianische Kampftanz Capoeira kann ganz schön weh tun...
Mit "The Rundown" (so der Originaltitel) konnte The Rock endlich mal neben Größen wie Christopher Walken (wie immer brilliant) und dem damaligen Teeniekomödienstar Seann William Scott zeigen, dass er nicht nur einen Krieger, sondern auch einen amüsanten Actioncharakter ansprechend darzustellen weiß. Natürlich wird dem Ex-Wrestler auch hier nicht viel abverlangt, aber der Story entsprechend macht er seine Arbeit gut.
Zwar nervt es, dass die Synchronstimmen für Dwayne Johnson ständig zu wechseln scheinen und man sich damit nur schwer an die deutschen Dialoge mit ihm gewöhnen kann, dennoch macht dieser Film Spaß - eben nicht nur den Wrestlingfans, sondern auch jenen, die Actionkomödien mögen und ohne großen Anspruch einfach eine geballte Ladung an abenteuerlichen Spaß sehen wollen.
Als Randnotiz ist (wie schon bei Powders Text) zu erwähnen, dass Rosario Dawson (siehe rechts) in ihrer ersten auffälligen Rolle wirklich brauchbar rüber kommt und es daher auch kein Wunder ist, dass sie einige Monate später bei den Dreharbeiten von "Sin City" mit von der Partie war. Doch am Ende dieser Actionkomödie bleibt vor allem die Erkenntnis, dass die "WWE" schon damals gewusst haben muss, welchen Star sie bald schon mit Dwayne Johnson an die besser bezahlte Filmindustrie verlieren wird und womit sich ein finanzieller Einstieg in die Produktion dieses Streifens auch endgültig erklärt haben dürfte. Denn knapp zwei Jahre später produzierte "WWE Films" mit "Walking Tall" einen weiteren (der letzte) Actionstreifen mit The Rock, der aber bei weitem nicht so zu überzeugen wusste...
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Beck: „...wenn ich eine Waffe ergreife, geschehen wirklich üble Dinge, wirklich übel...“