Der Batman der ersten Tage (Christian Bale) muss sich noch finden. Er lernt bei Ra’s Al Ghul (Liam Neeson) und muss diesen dann daran hindern, Gotham Ciy zu zerstören.
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Ra’s Al Ghul greift ein, als Bruce Wayne orientierungslos vor sich hin vagabundiert. Der Millionärssohn Bruce (Christian Bale) glaubt bis heute, dass er – und seine Angst vor Fledermäusen – daran schuld sind, dass seine Eltern in Gotham City auf offener Straße erschossen wurden. Bei Ra’s Al Ghul (Liam Neeson) lernt er, die Angst zu seinem Verbündeten zu machen, wird stärker, unsichtbar, wenn er sich mit der Dunkelheit vereint, und vor allem selbstbewusster. Als Bruce erkennt, dass das neue Ziel, für dessen Erreichung er trainiert wird, die Zerstörung von Gotham City ist, steigt er aus.
Bruce kehrt nach Gotham City zurück, erkennt aber schnell, dass sich die Stadt verändert hat. Einzig Butler Alfred (Michael Caine) ist noch der alte. Mit dessen Unterstützung baut Bruce sich nun langsam sein Doppelleben auf. Ersten nächtlichen Einsetzen als Fledermausmann folgt die Erkenntnis, dass er so wirklich etwas erreichen kann. Nur von seiner heimlichen Liebe, der Staatsanwältin Rachel (Katie Holmes) entfernt er sich durch sein „öffentliches“ Leben immer mehr.
Doch die Männer von Ra’s Al Ghul haben keinesfalls aufgegeben. Als Batman ihren Plänen auf die Spur kommt, ist es fast zu spät, um die Stadt noch zu retten. Er braucht nun vor allem Unterstützung bei der Polizei der Stadt. Aber mit Sergeant Gordon (Gary Oldman) scheint es dort nur noch einen „echten“ Polizisten zu geben...
Batman bittet seine heimliche Jugendliebe, die Staatsanwältin Rachel (Katie Holmes), um Hilfe.
Kritik:
Wer mit einem grell inszenierten Film und einem strahlenden Helden á la George Clooney gerechnet hat, wird schwer enttäuscht werden. Der Batman, der hier gezeigt wird, ist kein Held, der von Natur aus oder aus Gewohnheit mit Superkräften daher kommt. Nein, Regisseur Christopher Nolan hat sich der Aufgabe angenommen, zu erklären, warum Batman der einzige Superheld ist, der als ganz normaler Mensch geboren wurde und sich vom verängstigten Kind zum selbstbewussten Kämpfer entwickelt hat. Mit Christian Bale wurde die Rolle von Bruce Wayne mit einem Schauspieler besetzt, der dazu auch in der Lage ist. Die beste Entscheidung aber war, den Butler Alfred mit Michael Caine zu besetzen. Caine blüht in dieser Rolle sichtlich auf. In seinen Szenen verblasst alles andere. Schon allein wegen dieser beiden Schauspieler wäre der Film sehenswert.
Butler Alfred (Michael Caine) begrüßt seinen Heimkehrer Bruce Wayne.
Hinzu kommt allerdings noch eine für Comicverfilmung außergewöhnlich gelungene Story: Gerade anspruchsvoll genug, um ein wenig zum Nachdenken anzuregen, gerade einfach genug, um nicht von dem eigentlich wichtigen Aspekt, Bruce Waynes charakterlicher Entwicklung, abzulenken.
Ein Wermutstropfen hingegen ist die optische Qualität, in der das Filmmaterial im Kino präsentiert wird. Stimmung und Stil dominieren derart, dass ein äußerst düsteres Ergebnis entstanden ist, das auf der großen Leinwand zwar seine Wirkung nicht verfehlt, aber in der Betrachtung doch recht anstrengend ist. In einigen Szenen dürfte auf einem kleinen Ferseh- oder Monitor-Bild nicht mehr allzu viel zu erkennen sein.
"Batman Begins" schafft es überraschender Weise tatsächlich, in einem ansonsten eher Action-lastigen Genre mit Charakter-Darstellern und einer guten Story zu überzeugen.
Seargent Gordon (Gary Oldman) will mit Batman (Christian Bale) kooperieren.
Kritik von Conway:
Gott sei Dank sind die Zeiten, wo Val Kilmer oder Mr. Clooney sich im bunten und auch sehr kitschigem Gotham City als Fledermaus rumschwingen, vorbei! Endlich ist die Kulisse gut gemacht und Batman wirkt mit seiner menschlichen Art (eben auch dann, wenn er das Kostüm trägt) besser als je zuvor (nichts gegen den einst sehr guten Michael Keaton).
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