Maggie (Hilary Swank) setzt ihren Willen durch und darf an der Boxschule von Frankie Dunn (Clint Eastwood) trainieren. Schon bald geht es für den Ex-Erfolgstrainer um viel mehr als um ein paar Boxwettkämpfe...
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Als Maggie Fitzgerald (Hilary Swank) zu Frankie Dunn (Clint Eastwood) in die Boxschule kommt, ist dieser gar nicht begeistert. Obwohl Maggie mit eisernem Willen ausgestattet ist, kommt ein Training für Frankie eigentlich nicht in Frage. Sie ist zu alt, zu schwach und – eine Frau.
Doch Maggie trainiert auf eigene Faust, nur unterstützt von Eddie "Scrap-Iron" Dupris (Morgan Freeman), dem Ex-Boxer, der heute den „Hit Pit“ sauber hält, die Boxschule, in der er auch wohnt.
An Maggies 32. Geburtstag gibt Frankie schließlich nach: Er wird Maggies Trainer und führt sie schon bald von Sieg zu Sieg, bis sie schließlich gemeinsam einen Kampf um Leben und Tod durchstehen müssen...
Kritik:
Mit sehr konstantem Tempo folgt der Film chronologisch dem Leben des Boxtrainers Frankie. Clint Eastwood, der auch als Schauspieler sehr überzeugend agiert, trifft als Regisseur fast den gesamten Film über eine perfekte Auswahl bei seinen Szenen. Es gibt nahezu keine einzige unwichtige Einstellung in diesem Werk. Jeder Augenblick erhält genau soviel von der Aufmerksamkeit des Zuschauers, wie notwendig ist, damit man am Ende die gesamte emotionale Konsequenz von Frankies Entscheidung miterleben kann. Clint Eastwood benutzt den Film als perfektes Mittel, um jedem einzelnen alle Argumente für eine finale Diskussion zu liefern, die allerdings nicht im Film sondern vielmehr in der amerikanischen Gesellschaft auf höchster Ebene geführt wird... Völlig zu Recht erhielt er hierfür den Oscar für die beste Regiearbeit.
Ebenfalls sehr gut sind die Leistungen von Hilary Swank und Morgan Freeman, die in vielen Szenen durch das, was sie nicht sagen, die wichtigsten Aussagen treffen müssen. Als Zuschauer freut man sich mit ihnen für jeden kleinen Erfolg, ihren ersten Sieg oder das ein oder andere Widerwort. Das Ende des Films ist hart für alle Beteiligten. Doch durch eine geschickte letzte Szene, signalisiert Clint Eastwood doch noch einen kleinen Hoffnungsschimmer.
Million Dollar Baby ist zeitloses Hollywood-Kino, das vor allem in der Regie, durch den Schnitt und die Aussagekraft seiner Darsteller fesseln kann.
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