![]() |
|
|
Ein Trauzeuge zum Verlieben |
|
|
|
|
|
|
19.01.2006: |
|
|
|
|||||||||
| Genre: | Komödie |
|||||||||||
| Regie: | Stefan Schwartz | |||||||||||
|
|
||||||||||||
| Inhalt: |
Olly (Stuart Townsend) ist Autor. Aber er steckt seit Jahren in einer Schreibblockade und hält sich mit einem furchtbaren Assistenzjob über Wasser. Zusammen mit seinem besten Freund aus Jungendtagen, Murray (Seth Green), wohnt er in London in Soho. Als Olly eine Einladung von seinem zweiten besten Freund aus Studientagen, James (Steve John Shepherd), zu dessen Verlobungsparty erhält, ist Murray direkt negativ eingestellt (u.a. weil er nicht eingeladen ist). Als er von Olly nach der Party erfährt, dass der Bräutigam Olly als seinen Trauzeugen haben möchte, ahnt Murray Unheil. Dieses kommt dann auch prompt: Olly hat sich in die Braut verliebt; sie ist die Liebe seines Lebens. Doch der treue Olly kann doch nicht seinen besten Freund verraten. Also gibt er lieber sein eigenes Leben auf und macht gute Mine zum bösen Spiel. Aber das kann Murray nicht mit ansehen: Mit allen erdenklichen Mitteln sorgt er dafür, dass Ollys Traumfrau Sarah (Amy Smart) nach und nach den Eindruck gewinnt, ihr Verlobter habe eine Affäre... |
|||||||||||
|
|
||||||||||||
| Kritik: |
Es ist ein Ur-Konflikt, der in Comics oft mit Engelchen und Teufelchen in Sprechblasen dargestellt wird: Hört man auf sein Gewissen oder ist man egoistisch und macht das für sich Beste? Stuart Townsend durchlebt in diesem Film alle Phasen dieses Konflikts zwischen Liebe zu Sarah und Freundschaft zu James. Doch der eigentliche Held des Films ist Seth Green, der fast immer die Lacher auf seiner Seite hat. In die Rolle des Stalkers gedrängt nutzt er alle Möglichkeiten, die ihm in den Sinn kommen, um Olly zu helfen. Die Idee zu „ein Traumzeuge zum Verlieben“ ist gut durchdacht, die Rollen sind passend besetzt. Einzig die Leichtigkeit, mit der sich die Geschichte nahezu ohne jeden Stolperstein entwickelt, wirkt wenig glaubwürdig. Frei nach dem Motto „Alles ist möglich“ fügt sich eines zum anderen.
Etwa zur Hälfte des Films wird in einer Szene einem Testpublikum ein Filmende gezeigt (dessen Endfassung dann im Abspann noch mal zu sehen ist). Die Meinung ist eindeutig: Keinem gefällt dieses Ende. Und allen Zuschauern ist an dieser Stelle klar, dass „Ein Trauzeuge zum Verlieben“ auf eine ganz ähnliche Szene am Filmende zusteuern muss. Natürlich sollte das echte Ende besser sein, doch was bei dem selbstironischen Versuch herausgekommen ist, ist leider nicht im Geringsten überzeugender... „Ein Trauzeuge zum Verlieben“ ist unterhaltsames Popkornkino, passend gemacht für einen romantischen Kinoabend.Ihr habt diesen Film auch gesehen? Dann könnt ihr ihn hier bewerten! |
|||||||||||
| Originaltitel: | The Best Man | |||||||||||
Dieser Film wurde bewertet von: |
Jetzt
ein trauzeuge zum verlieben (sofern schon verfügbar)
|
|||||||||||
zurück zum
Filmarchiv
zurück zur Wertungsübersicht
zurück zur Cineclub-Homepage
[TextCounter Fatal Error: Could Not Write to File _filmarchiv_2006_ein-trauzeuge-zum-verlieben.html]
(c) 2006 Cineclub, Bochum für alle Texte, die Rechte an den Bildern liegen beim jeweiligen Filmverleih.