Die Identität ist das, was die Existenz (das „Sein“) des Menschen ausmacht. Jason Bourne (Matt Damon) jagt seiner immer noch nach und ist bereit, alles daran zu setzten, um sie wieder zu erlangen.
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Die Ein-Mann-Eliteeinheit Jason Bourne (Matt Damon) kehrt nach Hause zurück, um seine rätselhafte Vergangenheit zu komplettieren. Die CIA, welche Jason Bourne einst erschuf, nahm ihm sein neues Leben sowie seine Liebe. Erfüllt von Rache wird aus dem Gejagten nun der Jäger und die Beute merkt gar nicht, wie nahe er ihr schon gekommen ist.
Unterdessen trifft sich Simon Ross (Paddy Consedine), seines Zeichens Sicherheits-Korrespondent der Londoner Zeitung „The Guardian“, in Turin mit einen Informanten. Grund des Treffens ist Jason Bourne. Ross schreibt über Ihn und will mehr in Erfahrung bringen.
Wo immer Jason Bourne (Matt Damon) auftaucht, ist Action angesagt!
Das Treffen bleibt dabei nicht ohne Konsequenzen, denn Ross erfährt vom Pilotprojekt „Blackbriar“. Die CIA kriegt jedoch Wind von der Sache und lässt Simon Ross fortan beschatten. Auch Bourne selbst erfährt von Ross’ Wissen und nimmt Kontakt mit dem Reporter auf. Bei einen Treffen gibt CIA-Deputy-Director Noah Vosen (David Straithairn) dann aber die Beiden zum Abschuss frei.
Doch Bourne kann fliehen und geht einer weiteren Spur aus der Tasche des getöteten Reporters nach. Unverhofft kriegt er dabei Hilfe von den ihm gut bekannten CIA-Agentinnen Nicky Parsons (Julia Stiles) und Pamela Landy (Joan Allen). An verschiedenen Fronten kämpfend wollen die Drei nun jeweils das Rätsel um „Blackbriar“ lösen. Sie erfahren, dass CIA-Director Ezra Kramer (Scott Glenn) einst das Projekt genehmigte und dieses von Dr. Albert Hirsch (Albert Finney) und dessen Kollegen Neal Daniels (Colin Stinton) verwirklicht worden ist. Das Resultat war eine „Ein-Mann-Eliteeinheit“, welche nun von den Gesichtern seiner ausgeschalteten Ziele in den Träumen verfolgt wird - doch wurde Jason Bourne überhaupt seiner Identität beraubt?
Noch ermitteln CIA-Agentin Pamela Landy (Joan Allen) und Deputy-Director Noah Vosen (David Straithairn) gemeinsam...
Kritik:
Man sagt, der dritte Teil einer Trilogie fällt meist am schwächsten aus. Doch Jason Bourne tritt in körperlicher Höchstform diesem Vorurteil entgegen und spiegelt das Tempo und die Spannung der ersten beiden Teile großartig wieder. Derweil überzeugt der Film dank einfacher aber gekonnter Actionszenen im Verbund mit guten und knackig kurzen Dialogen. Die Action selbst wird hier mittels der alten Schule bravourös umgesetzt und greift nicht auf Computergeneriertes zurück.
Matt Damon selbst glänzt erneut in seiner (Parade-)Rolle als Jason Bourne. Er scheint mit der Filmfigur gar zu verschmelzen und geht förmlich in ihr auf. Besonders seine Mimik ist der eines gejagten Auftragsmörders ebenbürtig - genauso wie seine gekonnte, kühle Aussprache.
Julia Stiles (siehe rechtes Bild; mit Matt Damon) bekommt dieses einen größeren Part zugeschrieben als bisher und sorgt mit ihrer ausgewogenen Darstellung für einen gewissen Feinschliff und viel Menschlichkeit in diesem sonst so actiongeladenen Blockbuster.
Regisseur Paul Greengrass hat in der Tat ganze Arbeit geleistet und schafft es bei jeder Szene, mit der passenden Kameraführung zu überzeugen. Wenn Jason Bourne mittels der so genannten Kampfkunst „Eskrima“ seine Gegner platt macht, folgen schnelle Kameraschwenks im Wechsel mit schnellen Schnitten und vermitteln damit selbst kleine Details auf der Kinoleinwand. Die rasanten Verfolgungsjagden sind noch besser als im zweiten Teil, sie sind sogar so schnell, dass man Mühe hat, ihnen zu folgen und dabei nicht außer Atem zu kommen. Dank des hervorragenden Score von John Powell kriegen außerdem sogar die Ohren was zu „sehen“.
„Das Bourne Ultimatum“ ist gekonntes Action-Kino ohne filmische Übertreibung und einen Besuch daher definitiv wert – eben schneller, actionreicher, kompromissloser - einfach Bourne!
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Hintergrund:
Während zuletzt Franka Potente für die deutsche Vertretung sorgte, ist hier nun Daniel Brühl (Goodbye, Lenin), der in einer kleinen Nebenrolle zu sehen ist.
Die erwähnte Kampfkunst "Eskrima", mit der sich Jason Bourne durchs Leben schlägt, ist philippinischen Ursprungs und funktioniert dabei gänzlich ohne Schusswaffengebrauch. Weitere Infos findet ihr unten im Wikipedia-Link.
Simon Ross (l., Paddy Consedine), Sicherheits-Korrespondent des „The Guardian“ ermittelt und wird daraufhin gemeinsam mit Jason Bourne (Matt Damon) zum Abschuss freigegeben.