Rachels rebellisches Leben kollidiert mit den Nerven ihrer Mutter, welche sie kurzer Hand zu ihrer Großmutter Georgia (Jane Fonda) nach Idaho verbannt, damit sie sich normalisiert. Hier zeigt Rachel (Lindsay Lohan) erstmals Verständnis für Andere und öffnet ihr Herz.
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- [Synchronsprecher]
Die 17jährige Rachel (Lindsay Lohan) führt ein ausschweifendes Leben. Doch genau dieser Lebensstil ist nun vorbei. Ihre Mutter Lilly (Felicity Huffman) hat von ihrem Benehmen die Nase gestrichen voll und verbannt sie nach Hull in Idaho, wo sie den Sommer bei ihrer Großmutter Georgia (Jane Fonda) verbringen muss. Doch das Unterfangen scheint schon auf dem Hinweg zu scheitern, als Lilly ihre Tochter aus dem Wagen schmeißt.
Erstmals bei Georgia angekommen, merkt Rachel gleich, wie der Hase läuft. So gibt es feste Essenszeiten und Blasphemie wird im Hause nicht geduldet. Dazu muss Rachel auch noch den Sommer über in einer Tierarztpraxis arbeiten. Erfreulicherweise ist Dr. Simon Richards (Dermot Mulroney) der Mann, der Rachel mitnahm nach Hull.
Da Simon Rachels Flirts ignoriert, hält sie ihn anfangs für homosexuell.
Bei einen Stadtfest öffnet sie sich ihm und erzählt von dem sexuellen Missbrauch durch ihren Stiefvater (Cary Elwess). Obwohl sie später behauptet, gelogen zu haben, glaubt auch Großmutter Georgia, dass sie missbraucht wurde. Mutter Lilly ist fassungslos und will Rachel zur Rede stellen, doch das Gespräch endet in einem großen Streit und so ertränkt Lilly ihre Sorgen im Alkohol.
Rachels Welt wird erneut auf den Kopf gestellt, als ihr Stiefvater auftaucht und sie ebenfalls als Lügnerin darstellt. Halt findet sie bei Simon, der sie nicht nur mit Worten stärkt sondern auch mit Taten, denn Lilly hat sich offenbar bereits gegen ihre Tochter entschieden…
Kritik:
Wer würde nicht das wieder gewonnene Leben genießen, wenn man sechs Monate früher mit der High School fertig ist? Wenn man sich dabei allerdings ein paar Ausrutscher leistet, muss man sich nicht wundern, wenn man ins „familiäre Boot Camp“ in irgendeinem Kuhkaff verfrachtet wird. Anfangs rebelliert Rachel auch noch und verführt kurzer Hand den Mormonen Harlan (Garrett Hedlund). Doch das ländliche Leben beginnt, sie tatsächlich zu verändern.
Drogen, Partys, Autounfall: Was zu Beginn so klingt, wie Lindsay Lohans eigenes Leben, ist eigentlich nur Inhalt des Drehbuchs zu "Georgia Rule“. Lindsay Lohan zeigt hier, dass sie Talent zum Schauspielern hat, und beweist gleichzeitig, dass sie aus den Kinderschuhen vergangener Walt Disney-Filme herausgewachsen ist.
Mormone Harlem ist fest davon überzeugt, das Gott seine Sünde verzeiht, wenn er Rachel heiratet.
Jane Fonda ist derweil nicht das gefürchtete Familienmonster wie sie es in "Das Schwiegermonster“ war, sondern verkörpert vielmehr eine gütige (Groß-)Mutter, welche sich immer mehr um andere kümmert, als um sich selbst. Dermot Mulraney als Simon kann man fast schon als Heiligen ansehen, denn selbst drei Jahre nach dem Unfalltot seiner Frau und seines Kindes ignoriert er jede Frau. Dies kommt wiederum Rachel zugute, denn jedes Mal, wenn er sie abweist, stärkt er sie damit.
“Geogias Gesetz“ ist ein Drei-Generationen-Familiendrama, das anders verläuft, als anfangs noch gedacht, welches aber gut in Szene gesetzt wurde und ehrlich präsentiert wird. Denn bis zuletzt weiß man nicht, wer hier wirklich die Wahrheit sagt...
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Von einer elitanten Großmutter kann bei Geogia (Jane Fonda) keine Rede sein. Lilly (Felicity Huffman) weiß nicht, wie sie mit den Behauptungen von Rachel umgehen soll.