Valerie on the Stairs - Der Geist des Highberger House
Eigentlich wollte sich der Schriftsteller Rob Hainesey (Tyron Leitso) im Highberger House zurückziehen, um sein Manuskript zu vollenden. Doch schon in der ersten Nacht wird er mit einem Geist und einer Bestie konfrontiert...
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- [Synchronsprecher]
Ein Buch zu schreiben, ist in der heutigen Zeit schwerer als je zuvor. Um nicht abgelenkt zu werden, zieht es junge Autoren, die bisher noch kein Buch veröffentlicht haben, zu dem abgeschiedenen Ort "Highberger House". So auch den Schriftsteller Rob Hainesey (Tyron Leitso), der hier nun sein fünftes Manuskript beenden möchte. Doch schon in der ersten Nacht nimmt das Grauen seinen Lauf: Völlig genervt, weil irgendwer immer wieder an seiner Tür hämmert, betritt Rob den Flur und hört eine Frau weinen. Als er sie sitzend auf den Stufen einer Treppe entdeckt, wird sie aber plötzlich von etwas Unbekanntem gepackt und verschwindet in einer Wand. Rob hämmert gegen diese Wand und erntet den Zorn der anderen Schriftsteller.
Doch die junge Frau taucht wieder auf. Zuerst nur in seinen Träumen und dann wieder auf den Gängen. Ehe sie wieder verschleppt wird, erfährt er, dass sie Valerie (Clare Grant) heißt. Bei einem Schriftsteller-Kollegen entdeckt Rob dann ein Manuskript über die Frau. Als einer der Autoren des Manuskripts stirbt, ist Rob sich sicher, dass die Figuren lebendig geworden sind…
Die Bestie hält Valerie an der Leine...
Kritik:
Regisseur Mick Garris verfilmte für die “Masters of Horror“-Reihe eine Geschichte vom “Hellraiser“-Schöpfer Clive Barker über ein Wesen, dem der Körper einen jungen Frau und dessen Seele gehört und welches dabei nach dem Blut seines Schöpfers dürstet.
“Valerie on the Stairs“ gehört eindeutig zu den besseren Werken der Reihe. Trotz der kurzen Handlungsspanne schafft es der Regisseur, seine Akteure und deren Umgebung gut in Szene zu setzen. Zu dem gut agierenden Schauspielerensemble gesellen sich auch noch Christopher Lloyd (“Zurück in die Zukunft“) und Tony Todd (“Candymans Fluch“) als die Bestie. Auch die Umsetzung der einfach gehaltenen Geschichte kann sich sehen lassen, denn hier wird noch mit simplen Mitteln guter Grusel vermittelt.
Rob weiß keinen Ausweg mehr...
“Valerie on the Stairs“ ist eine Gruselgeschichte im alten Stile, bei der selbst erotische Elemente sowie Splatterszenen nicht zu kurz kommen und die mit einem metaphorischen Ende aufwartet. Das Bonusmaterial und die Aufmachung als Metalpack verdient ein Lob und ist daher eine zusätzliche Kaufempfehlung.
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