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The Guard - Ein Ire sieht schwarz


  
Die irische Westküste ist kontrollierbar. Das weiß keiner besser als Sergeant Gerry Boyle (Brendan Gleeson). Auch, als FBI-Agent Wendell Everett (Don Cheadle) aus Amerika auftaucht, lässt sich der Dorfpolizist nicht verwirren. Nette Krimikomödie mit viel schwarzem aber ebenso liebevollem Humor.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

22.09.2011:
The Guard - Ein Ire sieht schwarz

***** **** ***
** ** **
** **** 72%
  
Genre:

Komödie / Krimi / Thriller

  

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Regie: John Michael McDonagh
  

The Guard - Ein Ire sieht schwarz
Inhalt:

Das Wort „Kaff“ steht für eine kleine Ortschaft, in der die Menschen zumeist friedlich beisammen leben und – je nach Lage – mal ein oder zwei Kühe die Landschaft komplettieren. In so einer Ortschaft an der irischen Küste wohnt und arbeitet Eigenbrötler und Seargent Gerry Boyle (Brendan Gleeson). Mit einem trockenen Humor und einer mehr als direkten Art gesegnet, geht er leicht abgestumpft seinem Job nach und versucht, auf unkonventionelle Art das Gesetz zu wahren und nichts an sich heran kommen zu lassen. Nebenbei vergnügt er sich mit Nutten und besucht regelmäßig seine todkranke Mutter (Fionnula Flanagan). Doch dann stößt Boyle auf einen toten Drogenschmuggler und als sein Assistent ermordet wird, scheint es mit der idyllischen Ruhe vorbei, denn ein paar miese Typen (u.a. Mark Strong) planen offenbar ein dickes Ding.

The Guard - Ein Ire sieht schwarz
Ein paar Drogengangster planen einen großen Coup (rechts: Mark Strong).
 
Bald schon taucht FBI-Agent Wendell Everett (Don Cheadle) aus den USA auf und macht klar, dass es hier um einen Drogenschmuggel im großen Stil geht. Dass die halbe Polizei bestochen ist, ändert natürlich nichts daran, dass Boyle unbestechlich bleibt und so greifen die Gangster zu anderen Mitteln. Und auch Everett hat mit Boyles Art und Weise eher Probleme, so dass die Zusammenarbeit schwer sein dürfte…

  

The Guard - Ein Ire sieht schwarz
FBI-Agent Everett (Don Cheadle) und Seargent Doyle (Brendan Gleeson).

Kritik:

Nachdem sein Bruder Martin mit „Brügge sehen… und sterben?“ einen europäischen Topfilm geschaffen hat, versucht Regisseur John Michael McDonagh nun mit „The Guard“ ähnliche Stilmittel zu kombinieren. Da schneiden sich unspektakulärer Ortschaften mit tiefgründigen und kantigen Charakteren, untermalt mit einer schwarzhumorigen Herangehensweise, die teilweise typisch ist für britisch/irische Filme. Und so lebt auch dieser Streifen von seinen Hauptfiguren und deren Charakterzeichnung. Vor allem Brendan Gleeson, der schon in dem Brügge-Film neben Landsmann Colin Farrell zu sehen war, darf hier den Film dominieren und bekommt durch die gewohnt souveräne Darstellung von Don Cheadle auch noch Unterstützung und eine leichte Vertiefung seiner Rolle. So ist Seargent Doyle die tragende Figur in „The Guard“ und füllt den Film aus. Für einen angenehmen Abend mit leichter Kost ist diese Krimikomödie durchaus nicht falsch.

The Guard - Ein Ire sieht schwarz
Gerry Boyle lässt es sich privat oft gut gehen...


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Originaltitel: The Guard
   

Dieser Film wurde bewertet von:
Conway(72%)

Texte:
Conway

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