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Das große Krabbeln |
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11.02.1999: |
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Genre: |
Trickfilm (computeranimiert) | ||||||||||||||||||
Inhalt: |
Die ganze Kolonie ist mit der
Ernte beschäftigt. Jeder Grashalm der Insel wird abgesucht, alle Körner zum Opferstein
gebracht. Während ein ganzes Ameisenvolk in traditioneller Handarbeit vorangeht,
experimentiert Flik mit seiner neuen Erntemaschine. Und schon nahen die fiesen
Grashüpfer, die sich die Ernte der Ameisen am Opferstein abholen wollen - wie jedes Jahr.
Flik will nur noch eben schnell seine geernteten Körner auf den Opferstein werfen - und
dabei passiert ihm ein Mißgeschick: Der Stein kippt um, und die ganze Ernte fällt ins
Wasser... Hopper, der Anführer der Grashüpfer, findet es natürlich gar nicht witzig, daß die Ameisen scheinbar aufmüpfig werden. Er befiehlt ihnen, bis zum Ende des Sommers eine neue "Opfergabe" zu sammeln.
Da die Ameisen wissen, daß dieses eine unmögliche Aufgabe
ist, und weil es der einzige Weg ist, Flik daran zu hindern, weiteres Unheil zu stiften,
schicken sie ihn über den Fluß in die "Großstadt" der Insekten, damit er
Hilfe holt. |
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Kritik: |
Walt Disney hat es geschafft,
einen vollständig computeranimierten Trickfilm zu produzieren. Die Landschaften wirken
dabei teilweise so echt, daß der Zuschauer sich fragen könnte, ob es sich nicht doch um
Realaufnahmen handelt. Durch die Technik wird es ermöglicht, eine viel größere Zahl perfekt animierter Objekte (z.B. Ameisen) gleichzeitig im Bild zu haben. "A bug's life" hat einen klaren Handlungsverlauf. Die Absehbarkeit der Entwicklung, die an einzelnen Stellen auftritt, wird durch geschickte Dialoge ("Ich haße es, wenn jemand das Ende verrät!") wettgemacht. Für einen Trickfilm weist "das große Krabbeln" übrigens eine erstaunliche Länge auf. Immer wieder wird der Zuschauer von faszinierenden Nahaufnahmen der einzelnen Insekten gefesselt. Einfach supergut gelungen ist die Synchronisation. Hopper und Flik wirken sehr überzeugend und Ottfried Fischer (der Bulle von Tölz) sorgt für wahre Lacherfolge! Vergleicht man "das große Krabbeln" mit Antz, so fällt es wirklich schwer, den einen oder den anderen Film besser zu bewerten. Letztendlich kann man sagen, daß bei Antz die Story mehr Tiefe hatte, daß der Gesamteindruck dadurch ein wenig besser war. Eigentlich sollte man sich beide Filme ansehen, um einmal zu vergleichen: So unterschiedlich werden hier die Ameisen dargestellt. Allerdings tauchen im Disney-Werk viel mehr unterschiedliche Insekten auf.
Zwei Tips noch zum Schluß: Seinen absoluten Höhepunkt
erreicht "das große Krabbeln", wenn der Regen einsetzt. Auf einmal merkt der
Zuschauer, in welcher Perspektive er sich eigentlich befindet - er lernt die
Gefährlichkeit des Regens zum ersten Mal so richtig zu schätzen. Genug gelesen; wenn Ihr jetzt nicht endlich ins Kino stürmt, um diesen Film zu sehen, dann weiß ich auch nicht mehr... |
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| Technik: | Einige kurze Informationen zur
Technik eines computeranimierten Films:
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| Links: | Der erste voll computeranimierte Film über Ameisen, der im letzten Herbst gestartet ist: Hier geht es zur ausführlichen Kritik über Antz! | ||||||||||||||||||
| Dieser Film wurde bewertet von: |
Jetzt
das grosse krabbeln (sofern schon verfügbar)
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