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Der große Bagarozy |
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07.10.1999: |
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| Genre: | Liebesfilm? |
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| Regie: | Bernd Eichinger | |||||||||||
| Inhalt: | Stanislaus Nagy (Til Schweiger), kommt in die Sprechstunde der
Psychologin Cora Dulz (Corinna Harfouch). Dieser Erzählt der junge Mann, er
sei der Teufel und leide seit dem 2. Weltkrieg ungeheuerlich. Er hatte Langeweile an der
unprofessionellen Weise der Menschen, andere Menschen umzubringen. Da entdeckte er Maria
Callas und machte sie zum Star, um sie dann wieder ins Unglück zu stürzen, was ihm
leider nicht mehr gelang, denn als sie unverhofft starb, war ihr der ewige Ruhm sicher.
Cora weiß nicht so recht, wie sie diesen Patienten einstufen soll, vorsichtshalber ist er
ein ganz gewöhnlicher Schizophrener. Als dieser "ganz gewöhnliche"
Schizophrene sich dann aber gehörig in ihr Privatleben einmischt, wird es ihr zu viel,
doch den Patienten kann sie weder abgeben, noch loswerden. Coras Mann Robert (Thomas
Heinze) sammelt weiter seine abstrusen Zeitungsmeldungen von eigenartigen
Todesfällen und bemerkt die Wandlung seiner Frau von der grauen Maus zur grande Dame
nicht. |
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| Kritik: | Til Schweiger sah
in noch keinem Film so verführerisch gut aus, seine Augen (oder die Kontaktlinsen?) sind
blauer als jemals zuvor. Er spielt seine Partnerin Corinna Harfouch an die
Wand und nimmt seine Rolle mit einer unvergleichlichen Selbstverständlichkeit hin.
Regisseur Bernd Eichinger hat es sogar geschafft, Til Schweiger
das Nuscheln abzugewöhnen. Das ist ein bißchen schade, da er so nicht mehr ganz so süß
ist, aber wer nimmt schon einen nuschelnden Teufel ernst? Corinna Harfouch legt so viel Witz in ihre Rolle, wie nur irgend geht. Dabei schafft sie es, die Rolle trotzdem nicht ins Lächerliche zu ziehen. Ob sie sich nun über ihren Mann wundert, der mal wieder seine gesammelten Zeitungsausschnitte liest oder ihrem neuen Patienten hinterherspioniert, in jeder Situation beweist sie Gefühl für die angebrachte Mimik. Der Film wirkt besonders grotesk weil der Teufel von seinen Leiden erlöst wird und die Psychiaterin sich von ihren braven Dasein als graue Maus verabschiedet. Ihr Film-Angetrauter Thomas Heinze wirkt wie eine Farce auf den deutschen Ehemann schlechthin. Er kann aus gesundheitlichen Gründen keinen Sex mehr haben, sammelt irgendwas, und hat einen überaus genialen Alptraum mit Detlef Buck in der Rolle des Todes als Versicherungsvertreter. Schon allein diese Episode macht den Film sehenswert. Die Botschaft des Films? Traue keinem über den Weg und sieht er auch noch so gut aus?? Ich glaube nicht, denn Til Schweiger will mit seinen Filmen angeblich ja nur unterhalten. Na dann viel Spaß!! |
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Dieser Film wurde bewertet von: |
![]() Das Finale: Der Teufel bewahrt die Psychologin vor dem Tod
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