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Der schmale Grat

  
Hamburger Hill in einer neues Fassung / Jim Caviezel und Nick Nolte in einem langatmigen Kriegsfilm über die Eroberung eines Hügels auf einer Insel...
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

25.02.1999:
Der schmale Grat

- - -
** * -
** - 21%
  
Genre:

Kriegsfilm

  

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Regie: Terrence Malick
  
Originaltitel: Thin Red Line
 

  

Inhalt / Kritik:

von

RS

thinredline2.jpg (26436 Byte)In 170 langen Kinominuten wird der Zuschauer in diesem Kriegsfilm von Terrence Malick durch langatmige und inhaltsarme Darstellungen der Eroberung eines Hügels von den Japanern im zweiten Weltkrieg gequält. Immer wieder werden die Kriegs- und Anpirschszenen durch unzusammenhängende Monologe oder Gedanken der Hauptdarsteller unterbrochen. Dabei gehen die philosophischen Aspekte bei der Übersetzung leider fast gänzlich verloren.

Negativ fällt außerdem die unsaubere Schnitt- und Synchronisationstechnik auf. Die Musik ist eintönig und untermalt lediglich die Kriegsszenen.

An jeder Stelle ist der Handlungsablauf in allen Einzelheiten vorhersehbar - schließlich ist ja auch das gesamte Thema in der Tat nicht unbekannt. Dadurch daß sich einzelne Szenen (mit einer Länge von je ca. 30 Minuten) im gesamten Ablauf des Filma mehrfach wiederholen, wird geschickt jedes Aufkommen von Spannung vermieden.

Allein die Zusammenhanglosigkeit zwischen den einzelnen Szenen im Filmanfang könnte ein wenig für Spannung sorgen...

thinredline1.jpg (6887 Byte)Die einzelnen Charaktere werden zwar vorgestellt, jedoch erhalten die Darsteller kaum die Gelegenheit ihre Rollen außer in wenig tiefgehenden Dialogen und einigen Monologen zu vertiefen. Besonders Jim Caviezel als Private Witt hätte wesentlich deutlicher die Gefühle und Emotionen ausdrücken müssen; in der Tat guckt er allerdings bloß einige hundert Mal mit demselben Blick in die Kamera... Einzig Nick Nolte als Colonel Tall verdeutlich die Verrücktheit des Krieges sehr überzeugend. Ohne daß nennenswerter Vorteil dadurch besteht, setzt er alles aufs Spiel, damit ein Hügel eingenommen werden kann, damit er einmal eine "bedeutende" Schlacht gewonnen hat.

Als besonderer Leckerbissen sind in die Kriegssznen einige Bilder eingebaut, die dazu geführt haben, daß der Film in Deutschland nur die FSK ab 16 bekommen hat.

Auch wenn dieser Film einen goldenen Bären erhalten hat, hindert es mich nicht daran, der Überzeugung zu sein, daß das gesamte Werk professionell inszeniert (z.B. Steven Spielberg) in der Hälfte der Zeit wesentlich besser hätte ausfallen können.

     

Dieser Film wurde bewertet von:
RS(21%),
FV(77%)

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RS
  
  
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