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"Wir sitzen da und warten bis sein Kopf die Straße runterrollt. Ein Spaß für die ganze Familie!" Cynthia Topping (Ellen DeGeneres), Fernsehproduzentin.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

05.08.1999:
EDtv

***** ***** ****
** **** ***
**** ***** 86%
  
Genre:

Komödie

     
Regie: Ron Howard
  
Inhalt: EDTvEd Pekurny (Matthew McConaughey) wird von einem TV-Sender engagiert. Cynthia Topping (Ellen DeGeneres) hatte die Idee sein Leben 24 Stunden am Tag live im Fernsehen zu übertragen. Dabei ist Ed der normalste Mensch der Welt und gerade diese Tatsache soll die erwarteten Quoten bringen.
Die zweitwichtigste Rolle in dieser Serie spielt Eds Bruder Ray (Woody Harrelson). Dummerweise wird eines Abends auch die Eroberung von Ray im Fernsehen gezeigt, weshalb seine Freundin Shari (Jenna Elfman) umgehend per Telefon Schluß macht. Ed soll sie beruhigen, doch statt dessen fängt er eine Beziehung mit ihr an. Da ganz Amerika bei ihren Treffen zuschaut wird es Shari bald zu viel und sie verlangt eine Trennung auf Zeit. Diese Chance nutzt die öffentlichkeitsgeile Jill (Elizabeth Hurley) um sich Ed zu schnappen.
  

   EDTv

Kritik: Völlig ohne Starallüren verkörpert Matthew McConnaughey den Normalo, den die Fernsehmacher haben wollen. Anfangs begeistert es ihn sehr, sich selbst im Fernsehen zu betrachten und minutenlang streckt er der Kamera seinen wohlgeformten Hintern entgegen. Ansonsten stellt er sich ein wenig dämlich an (wie erwartet) und kann nicht damit umgehen, daß alle ihn lieben und auch bei seinem Liebesleben zusehen wollen.

Und nicht nur das Fernsehpublikum will das sehen. Der Kinozuschauer ertappt sich immer wieder beim "Spannen" und gleichzeitig verachtet er die Menschen, die sich das nur der Quote wegen ausgedacht haben.

EDTvEllen DeGeneres spielt die Fernsehproduzentin, die sich dieses Debakel ausgedacht hat. Kein Skrupel vor dem Privatleben anderer und karrieregeilheit zeichnen sie aus. Doch am Ende beweist sie Courage, indem sie Ed hilft. Dieses nicht ganz realistische Ende (wahrscheinlich hätten die Fernsehmacher Ed wirklich bis ans Ende seines Lebens an den Vertrag gebunden) befriedigt den Zuschauer in seiner Happy-End-Sucht.

Eine brillante Schauspielerzusammensetzung und eine zwar bis ins kleinste Detail konstruierte, aber herrlich unterhaltsame Story machen diesem Film zu einem Muß, nicht nur für jeden Hobbysoziologen.

  

Dieser Film wurde bewertet von:
hope,
Jan

Texte:
hope
  
  
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