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Payback


  
Humor und Action mit Mel Gibson im Stil eines Detektiv-Films der 20er Jahre.
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Starttermin
Name

/ Wertung
Länge Unter-
haltung
Span-
nung
Action Musik Erotik
An-
spruch
Ein-
druck
Ge-
samt

11.03.1999:
Payback

***** ***** *****
***** ***** ****
*** ***** 98%
  
Genre:

Action

  

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Regie: Brian Helgeland
  

Inhalt:

Mel Gibson in PaybackPorter (Mel Gibson) macht einen Clou mit Val Resnik (Gregg Henry). Sie überfallen einen Wagen voller Chinesen, die einen Koffer voll mit gewaschenem Geld bei sich haben. Jeder bekommt die Hälfte des Geldes, doch Val spielt mit falschen Karten und Porters Frau schießt ihrem Mann von hinten in den Rücken. Die beiden machen sich aus dem Staub, im Glauben, Porter sei tot. Doch das ist er nicht, er läßt sich von einem "Hobbychirurgen" die beiden Kugeln heraus operieren und kehrt zurück, um sein Geld von Val zu bekommen, obwohl es sich nur um lumpige 70.000 $ handelt, wie Porter immer wieder betont.

Dabei gerät er allerdings in mafiaähnliche Gefilde. Val hat das ganze Geld des Überfalls an diese Mafia zurückzahlen müssen und deshalb kann er Porter auch nicht dessen Anteil geben. Also setzt Porter alles daran, sein Geld von der Mafia wiederzubekommen.

Payback (mit Mel Gibson)
Porter und Rosie klügeln einen Plan aus.

  

Kritik:

Mel Gibson zieht mal wieder alle Register. Besonderer Leckerbissen des Filmes sind allerdings die Frauen, die mitspielen. Angefangen bei Porters Frau, dann die Prostituierte Rosie, deren Fahrer Porter war, und die chinesische Pearl, die ebenfalls eine Prostituierte ist, und sehr auf Gefahr und Schmerz steht. So wird diese Frau erst beim Anblick von Porters Magnum auf der Brust einer ihrer Kunden so richtig geil. Und als Porter müde wird, seinen Widersacher selbst zu schlagen, überläßt er großzügig ihr das Ruder...

Ein weiteres Merkmal dieses Films ist die unlineare Erzählstruktur. Allerdings gibt sich Regisseur Brian Helgeland nicht so extrem wie Tarantino, es bleibt alles übersichtlich. Irritierend wirkt nur, daß Hauptdarsteller Mel Gibson schon am Anfang so gut wie tot auf einem schlichten Op-Tisch liegt.

Payback (mit Mel Gibson)
Porter setzt Val gleich die Pistole auf die
Brust, und Pearl geht dann richtig ab.
 
Einige behaupten, „Payback" sei ein schlechter Abklatsch der „Lethal Weapon" Filme, doch dieses Urteil kann ich nicht bestätigen. Sicher hat dieser Film einen ähnlichen Humor und natürlich auch jede Menge Action, doch dann könnte man genauso gut behaupten, alle Action-Filme wären gleich. „Lethal Weapon"-Regisseur Richard Donner hat angeblich den Nachdreh übernommen, doch das sind lediglich Gerüchte.

Mel Gibson spielt die ideale Mischung aus kriminellem Arschloch und filmwürdigem Helden. Er handelt gewaltverherrlichend, doch diese Gewalt kommt für den Zuschauer schon wieder wie eine Satire rüber. Dazu Musik, die durchaus aus einem 20er-Jahre Detektivfilm geklaut sein könnte und die Synchronstimme von Mel Gibson, die auch schon mal „Das ist kein Jim Beam!" gesagt haben könnte.

Alles in allem kann man diesen Film durchaus weiterempfehlen.

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Originaltitel: Payback
   

Dieser Film wurde bewertet von:
hope(98%),
FV(55%)

Texte:
hope

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